In der 2. Klasse Süd feiert der ATSV Timelkam gegen ASKÖ Raika Gosau einen 2:1-Heimsieg nach 0:1-Pausenrückstand. Die Wende gelingt nach der Pause dank Treffern von Adin Cavkusic und Alexander Oberperfler – und hält trotz einer späten Roten Karte. Sektionsleiter Kustrim Dauti lobt den Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben nie aufgegeben, weitergekämpft und uns am Ende selbst belohnt.“ Ein Sieg, der über Einsatz, Geduld und eine starke Defensivarbeit kam.

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Timelkam startete ordentlich, ohne zu glänzen. „Die ersten 15 Minuten waren ausgeglichen“, blickte Sektionsleiter Kustrim Dauti zurück. Der frühe Rückschlag folgte in Minute 11: Lukas Islitzer stellte für Gosau auf 0:1, mit diesem Rückstand ging es auch in die Pause. „Wir hatten sehr viele Chancen, haben den Ausgleich aber vor der Pause liegen lassen“, ärgerte sich Dauti über die fehlende Belohnung. Nach dem Seitenwechsel blieb Timelkam geduldig – und traf endlich. In der 70. Minute versenkte Adin Cavkusic aus kurzer Distanz nach einem schön ausgespielten Angriff zum 1:1. „Der erste Treffer war schön herausgespielt“, sagte Dauti zufrieden. Nur sieben Minuten später war das Spiel gedreht: Alexander Oberperfler verwertete nach einem weiten, hohen Ball aus der Abwehr direkt, nahm Tempo auf und schoss aus rund 16 Metern scharf ins Eck – 2:1 (77.). „Es ist hin und her gegangen“, so Dauti, ehe Timelkam in Minute 80 nach einer Roten Karte für Alban Dauti in Unterzahl die Führung über die Zeit brachte.
Der Schlüssel lag für Dauti im Beharrungsvermögen seiner Mannschaft. „Nicht aufgeben, weiterkämpfen und daran glauben, dass man das Spiel noch drehen kann“, fasste er den Wendepunkt zusammen. Genau das war nach Wiederbeginn zu spüren: Timelkam legte zu, blieb am Drücker und arbeitete konsequent gegen den Ball. „Die Defensive war extrem gut. Das Mittelfeld hat gepasst“, betonte Dauti. Die vielen Chancen aus Hälfte eins zeigten, dass genug Offensivpower vorhanden war – einzig die Effizienz fehlte anfangs. Nach der Pause stimmte dann beides: die Geduld im Aufbau und der letzte Pass vor den Treffern von Cavkusic und Oberperfler. „Die Mannschaft hat nie aufgegeben und sich am Ende selbst belohnt“, sagte Dauti – eine klare Anerkennung für Moral und Laufbereitschaft, aber auch für die Ruhe im Kopf, die man nach einem Rückstand braucht, um so ein Spiel noch zu drehen.
Respekt gab es von Dauti auch für die Gäste. „Gosau ist ganz gut, sie sind in der Offensive auch stark“, erklärte er. Chancen hatten die Gäste, doch Timelkam ließ insgesamt wenig zu – bis auf den frühen Gegentreffer. Eine strittige Partie war es nicht, die einzige große Szene abseits der Tore war der Platzverweis. „Es gab eine rote Karte für Alban Dauti, die war auch gerechtfertigt“, ordnete der Sektionsleiter fair ein. Die Kulisse litt unter dem Wetter: „Leider waren nicht so viele Zuschauer da, weil Sturm und Regen gekommen sind“, meinte Dauti, umso größer war die Freude über den Heimsieg. Mit dem Dreier gegen ein Team aus dem oberen Mittelfeld steht Timelkam bei 31 Punkten auf Rang acht, Gosau hält bei 38 Punkten. „Mich freut es für die Mannschaft, dass sie gut drauf ist und die Spiele gewinnt“, sagte Dauti – ein Ausblick, der Zuversicht für die letzten Runden gibt.