In der 2. Klasse Süd setzte sich SK Polar Neukirchen/A. bei ASKÖ Ebensee klar mit 8:1 durch. Der Tabellenzweite dominierte von Beginn an, erzwang im hohen Pressing Fehler und spielte seine Schnelligkeit aus. Obmann Wilhelm Laimer, der derzeit mit Akos Zsök die Mannschaft bis Saisonende interimistisch betreut, sprach von einer befreiten Mannschaft, die wieder an die Hinrunde anknüpft – trotz acht Treffern sah er noch Luft in der Verwertung. Herausragend waren Philip Feichtinger mit drei Toren und Martin Hauk mit einem Doppelpack.

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Neukirchen machte in Ebensee schnell klar, wohin die Reise geht. Nach zwölf Minuten stellte Philip Feichtinger auf 0:1, zwei Minuten später legte Kilian Leidinger das 0:2 nach. Die Gäste blieben am Drücker: Tobias Dopf erhöhte in Minute 24 auf 0:3. Ebensee meldete sich zwar durch Julian Pascal Kolm zum 1:3 zurück (28.), doch die Antwort kam prompt: Feichtinger traf in der 36. Minute zum 1:4, Martin Hauk legte vor der Pause das 1:5 (40.) nach. Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken kontrollierte der Zweite auch nach dem Seitenwechsel das Geschehen. Hauk stellte kurz nach Wiederbeginn auf 1:6 (50.), Feichtinger schnürte mit dem 1:7 (53.) seinen Dreierpack. Den Schlusspunkt setzte in der 89. Minute Patrick Ennsbrunner zum 1:8. Die Tore fielen im regelmäßigen Takt, und die Partie war schon vor dem Halbzeitpfiff entschieden.
Nach dem Spiel fasste Neukirchens Wilhelm Laimer die Kräfteverhältnisse knapp zusammen: „Wir waren von Anfang bis zum Ende die klar dominierende Mannschaft.“ Für ihn lag der Schlüssel nicht in einer einzelnen Szene, sondern im Gesamtpaket: „Der entscheidende Moment war unsere läuferische, technische und auch in der Schnelligkeit klare Überlegenheit.“ Dass die Gäste Ebensee schon im Aufbau unter Druck setzten, war taktisch so geplant: „Wir haben teilweise sehr hoch gepresst. Ebensee hat beim Herausspielen Fehler gemacht, und wir haben das sofort bestraft.“ Besonders hob Laimer die neu gewonnene Leichtigkeit seiner Elf hervor: „Die Mannschaft ist wieder frei im Kopf und bringt die Leistungen, die wir in der Hinrunde schon gezeigt haben.“ Und trotz des 8:1 blieb er selbstkritisch: „Trotz acht Toren haben wir noch Chancen liegen gelassen.“
Laimer fand auch Worte für den Gegner: „Ebensee hat bis zum Ende nicht aufgegeben, auch bei hohem Rückstand nicht.“ Gleichzeitig deutete er die personelle Lage der Heimischen an: „Man hat gesehen, dass zwei, drei wichtige Spieler gefehlt haben.“ Ein Sonderlob gab es für das Gespann: „Das Schiedsrichterteam war ausgezeichnet, der Schiedsrichter hatte das Spiel von Anfang bis Ende super im Griff. Es gab keine strittigen Situationen und nur eine gelbe Karte – es war sehr fair.“ Mit dem klaren Auswärtssieg fixierte der SK Polar Neukirchen/A. den zweiten Platz (52 Punkte nach 25 Runden), während ASKÖ Ebensee bei 19 Zählern auf Rang 13 bleibt. Für Neukirchen heißt das: die gezeigte Klarheit im Pressing und die Offensivlust in die letzte Runde und in die Relegation mit zu nehmen.