Spielberichte

"Als geschlossene Einheit ziehen wir die Spiele auf unsere Seite" – Regau dreht in Pinsdorf nach der Pause auf

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FC ASKÖ Pinsdorf
Union Regau

In der 2. Klasse Süd hat sich Union Raika Regau beim FC ASKÖ Pinsdorf nach torloser erster Hälfte noch klar mit 3:0 durchgesetzt. Regau-Trainer Robert Engl sah zunächst eine enge Partie, ehe seine Mannschaft mit Fortdauer des Spiels immer besser hineinfand. Für den Unterschied sorgten laut Engl die Geschlossenheit seines Teams, die steigende Stabilität in der Abwehr und eine zweite Halbzeit, in der Regau deutlich mehr Druck machte.

Ball der auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Torlos bis zur Pause, dann wird Regau immer klarer

Lange Zeit war es genau das Spiel, das Engl nach dem Schlusspfiff beschrieb: "Die erste Halbzeit war eine sehr enge Partie." Regau kam zwar zu einigen Halbchancen, doch Pinsdorf verteidigte laut Engl sehr konsequent und ließ zunächst wenig zu. So ging es mit einem 0:0 in die Pause, und auch das passte zu einem ersten Durchgang, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild aber Schritt für Schritt. Engl sagte, mit Fortdauer des Spiels hätten bei Pinsdorf die Kräfte nachgelassen, während Regau "immer besser ins Spiel gekommen" sei. Das zeigte sich auch am Spielstand: Julian Held brachte die Gäste in der 56. Minute in Führung, Mark Babuljak legte zehn Minuten später das 2:0 nach, und in der 86. Minute setzte Lukas Trieb mit dem 3:0 den Schlusspunkt. Für Engl war der Sieg deshalb auch "hochverdient", weil seine Mannschaft in dieser Phase sehr gut kombinierte und sich gute Chancen herausspielte.


Mehr Stabilität hinten, mehr Wirkung von der Bank

Der Trainer ordnete den Auftritt seiner Mannschaft nicht nur über die Tore ein, sondern vor allem über die Entwicklung der vergangenen Wochen. "Wir haben nach einem herben 1:5 im Derby an der Stabilität in der Abwehr gearbeitet, und das funktioniert immer besser", sagte Engl. Diese Linie sah er auch in Pinsdorf bestätigt. In den vergangenen Wochen habe Regau nur ein Gegentor bekommen, diesmal stand am Ende sogar die Null. Gleichzeitig gefiel ihm, dass seine Mannschaft nach vorne immer wieder zu Möglichkeiten kam und geduldig blieb, bis sich das Spiel öffnete. Einzelne Aktionen wollte Engl dabei ausdrücklich nicht in den Mittelpunkt stellen. Stattdessen sprach er seiner Mannschaft "ein Pauschallob" aus und hob besonders hervor, dass die Wechsel Wirkung zeigten: "Unsere Ersatzspieler, die aufs Feld gekommen sind, waren die Game Changer." Dass mit Julian Held der Torschütze zum 1:0 ein junger Spieler war und Lukas Trieb am Ende das 3:0 erzielte, freute ihn deshalb zusätzlich. Für Engl ist das ein Zeichen dafür, dass Regau derzeit als geschlossene Einheit funktioniert.

Viel Respekt für Pinsdorf und ein klarer Blick nach vorne

Trotz des deutlichen Ergebnisses verteilte Engl auch Anerkennung an den Gegner. Pinsdorf habe sich zuletzt stabilisiert, "hervorragend verteidigt, hervorragend gekämpft" und viele Zweikämpfe gewonnen, meinte der Regauer Trainer. Gerade deshalb maß er der eigenen zweiten Halbzeit so viel Bedeutung bei, weil sich sein Team den Vorsprung gegen einen unangenehmen und lange gut organisierten Gegner erst erarbeiten musste. Auch rund um die Partie selbst sah Engl keinen Anlass für Diskussionen. "Es gab keine strittigen Szenen. Der Schiedsrichter war sehr gut", sagte er. Unterm Strich blieb für ihn vor allem eine Kernaussage stehen: "Der entscheidende Unterschied lag darin, dass wir momentan als geschlossene Einheit auftreten und damit auch die Spiele auf unsere Seite ziehen." Mit nun zwölf Punkten aus fünf Runden bleibt Regau damit in der Spitzengruppe, während der klare Auswärtssieg zugleich die Richtung vorgibt, die Engl weiter verfolgen will: konzentriert arbeiten, am Boden bleiben und die nächsten Aufgaben genauso geschlossen angehen.

2. Klasse Süd: FC Pinsdorf : Regau - 0:3 (0:0)

  • 86
    Lukas Trieb 0:3
  • 66
    Mark Babuljak 0:2
  • 56
    Julian Held 0:1