In der 2. Klasse West-Nord setzte sich der Union Raiffeisen Prambachkirchen beim UFC Raika Hartkirchen klar mit 3:0 durch. Alle drei Treffer fielen schon vor der Pause und gingen auf das Konto von Richard Öberseder (9., 35., 42.). Co-Trainer Ramush Gashi sprach von einem Auftritt nach Plan: „Wir hatten einen klaren Matchplan, den die Mannschaft top umgesetzt hat. Wir waren von der ersten Minute an giftig und haben unsere Chancen genutzt.“ Nach dem Seitenwechsel verwaltete Prambachkirchen den Vorsprung, blieb stabil in den Zweikämpfen und brachte den Auswärtssieg ohne Gegentor souverän über die Zeit.

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Prambachkirchen legte auswärts los wie die Feuerwehr und stellte die Weichen früh. Nach neun Minuten war der Bann gebrochen, als Richard Öberseder den ersten Treffer markierte. Gashi zeichnete die Szene so nach: „Das erste Tor ist nach einem Standard gefallen, wir hauen eine super Flanke rein und Richard macht’s per Kopf.“ Hartkirchen tat sich gegen die griffige und zweikampfstarke Gäste-Elf schwer, denn Prambachkirchen war in den Duellen präsent und schaltete nach Ballgewinnen schnell um. „Wir waren aggressiv in den Zweikämpfen, aktiv nach vorne und haben dem Gegner kaum etwas gelassen“, erklärte der Co-Trainer. Öberseder legte vor der Pause doppelt nach, traf in Minute 35 zum 0:2 und kurz vor dem Halbzeitpfiff in der 42. Minute auch noch zum 0:3. Mit diesem deutlichen Vorsprung gingen die Gäste in die Kabine und hatten die Partie praktisch im Griff.
Neben den drei gültigen Treffern blieb Gashi eine heikle Szene in Erinnerung. Noch vor dem zweiten Tor habe sein Team ein „weltklasse herausgespieltes“ 2:0 erzielt, das jedoch wegen Abseits aberkannt worden sei. „Das war für uns kein Abseits, aber der Schiedsrichter hat es anders gesehen“, schilderte der Co-Trainer und ergänzte, der Assistent habe seiner Wahrnehmung nach die Fahne nicht gehoben. Später habe es aus seiner Sicht zudem eine Szene gegeben, in der eine rote Karte hätte gezeigt werden müssen. Gleichzeitig blieb er beim Ton auf dem Teppich und ordnete die Leistung der Referees ein: „In Summe war es ein faires Spiel, und wir haben 3:0 auswärts gewonnen – da kann man zufrieden sein.“ Die Gäste beschäftigten sich rasch wieder mit dem Wesentlichen und spielten ihren klaren Plan weiter runter.
Inhaltlich führte Gashi den Auftritt auf eine disziplinierte und clevere Herangehensweise zurück. „Wir haben uns fallen lassen, abgewartet, bis der Gegner den Fehler macht, und den eiskalt ausgenutzt“, sagte er. Nach dem Seitenwechsel schaltete Prambachkirchen naturgemäß einen Gang zurück. „Wenn du 3:0 führst zur Halbzeit, ist es normal, dass du in der zweiten Hälfte nicht mehr viel machst“, so Gashi, der dennoch Chancen für mehr sah. Hartkirchen versuchte, über Flanken, lange Bälle und Standards Druck aufzubauen. „Hartkirchen hat natürlich alles versucht. Wir standen hinten richtig gut und haben wenig zugelassen“, erklärte der Co-Trainer. Er berichtete zudem, dass seine Elf vor allem bei Standards des Gegners gefordert war, was über weite Strecken gelang. Im Titelrennen bleibt Prambachkirchen nach diesem Auswärtsdreier an der Spitze und einen Zähler vor Suben. „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Wir arbeiten Woche für Woche hart weiter, jedes Spiel ist anders“, gab Gashi den Weg für die kommenden Runden vor.