In der 26. Runde der 2. Klasse West trafen der USV Knoblinger Neuhofen/I. 1b und Union Polling aufeinander – am Ende stand ein starkes 4:1. Die Gastgeber legten rasant los und stellten schon vor der Pause die Weichen. Trainer Heinz Etzlinger sprach davon, dass „die erste Halbzeit prägend“ gewesen sei, und sah seine Elf „unter Kontrolle“. Fair blieb er trotzdem: Polling sei „ebenbürtig“ gewesen, der Schiedsrichter „sehr gut“. Ein Auftritt, der Selbstvertrauen gibt – und doch ohne große Töne auskommt.

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Neuhofen erwischte den perfekten Start: Schon in Minute 2 traf Johannes Wagner zum 1:0 und gab der Partie die Richtung. „Wir hatten einen super Start mit dem 1:0 am Anfang und hatten dann das Spiel unter Kontrolle“, fasste Heinz Etzlinger später zusammen. Die Hausherren blieben dran und legten noch vor der Pause in Serie nach: Oskar Sitar erhöhte in der 32. Minute auf 2:0, Thomas Springer stellte in Minute 37 auf 3:0, und kurz vor dem Halbzeitpfiff traf Jonathan Adegoke zum 4:0 (41.). „Prägend war die erste Halbzeit mit 4:0 und super Kombinationsfußball, wo wir uns diesmal endlich belohnt haben“, sagte der Trainer zufrieden. Beim Gang in die Kabinen stand es folgerichtig 4:0 – ein deutlicher Zwischenstand, der den starken Auftritt widerspiegelte.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ausgeglichener. Neuhofen verwaltete den komfortablen Vorsprung, während Polling nie abließ und weiter an sein Tor glaubte. In Minute 68 wurden die Gäste belohnt: Mario Schröcker traf zum 4:1 und sorgte zumindest für Ergebniskosmetik. Etzlinger ordnete das fair ein: „Ich glaube, dass Polling nicht in Bestbesetzung war.“ Das schmälert die Leistung seines Teams nicht, erklärt aber, warum die erste Hälfte so klar an die Heimischen ging. In Summe ließ Neuhofen nach der Pause wenig anbrennen und brachte den Sieg solide nach Hause, ohne ins große Risiko zu gehen – ein ruhiger Schluss nach einem furiosen Beginn.
„Wir hatten das Spiel unter Kontrolle“, und entscheidend sei gewesen, „dass wir uns endlich belohnt haben.“ Ein Extra-Lob verteilte er an die Spielleitung: „Der Schiedsrichter war wirklich sehr gut.“ Für Neuhofen zählt nach diesem 4:1, den Schwung aus der ersten Halbzeit mitzunehmen und die eigenen Abläufe weiter zu festigen. Die Mischung aus Effizienz vorne und Ordnung dahinter hat über weite Strecken gepasst; genau daran wollen die Hausherren in der kommenden Woche anknüpfen.