Spielberichte

Sebastian Alexander Strasser (Trainer SV Schildorn): "Das 2:0 vor der Pause war richtungsweisend"

USV Neuhofen/I. 1b
SV Schildorn

In der 2. Klasse West setzte sich der SV Schildorn auswärts klar mit 5:0 beim USV Knoblinger Neuhofen/I. 1b durch. Zur Halbzeit führte Schildorn 2:0, nach dem Seitenwechsel legten die Gäste eiskalt nach. Trainer Sebastian Alexander Strasser sprach von zwei unterschiedlichen Hälften: „Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet und waren vor der Pause spielbestimmend. Nach der Pause war Neuhofen besser im Spiel, wir haben dann konsequent auf Konter gesetzt.“ Entscheidend sei für ihn das 2:0 kurz vor dem Wechsel gewesen.

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Schildorn legt vor, Neuhofen kommt aus der Pause – Major trifft doppelt

Schildorn erwischte den besseren Start, arbeitete zielstrebig an der Führung und bekam sie in Minute 29: Norbert Major stellte auf 0:1. Die Gäste blieben dran und erhöhten noch vor der Pause – wieder war Major zur Stelle und machte in der 40. Minute das 0:2. Strasser erklärte später, warum gerade dieses Tor so wichtig war: „Das 2:0 kurz vor der Halbzeit war richtungsweisend.“ Den Treffer beschrieb er so: „Ein langer Diagonalball auf unseren Stürmer, der Verteidiger wollte den Ball kontrollieren, Norbert Major hat ihm die Kugel abgeluchst und dann trocken in die untere Ecke eingeschoben.“ Mit der komfortablen Führung im Rücken stellte Schildorn nach dem Seitenwechsel um. „Mit der 2:0-Führung sind wir in die Pause gegangen, danach wollten wir etwas defensiver agieren“, so Strasser. Neuhofen kam zwar besser ins Spiel, doch die Gäste blieben mit ihren Nadelstichen gefährlich.

Zweikampfhärte, Disziplin und kalte Konter – Makor, Major und Trost machen den Deckel drauf

Die Grundlage legte für Strasser die Arbeit ohne Ball. „Besonders gut hat mir heute die Aggressivität und die Zweikampfhärte gefallen. Da waren wir deutlich überlegen“, betonte der Trainer. Aus dieser Stabilität heraus setzte Schildorn nach der Pause genau die Stiche, die es brauchte: In der 66. Minute erhöhte Konstantin Makor auf 0:3, die Vorentscheidung. Neuhofen steckte nicht auf, lief aber ins offene Messer. Schildorn nutzte die Räume und blieb effektiv: In Minute 79 schnürte Norbert Major mit dem 0:4 seinen Dreierpack, in der Nachspielzeit setzte Adrian Trost mit dem 0:5 den Schlusspunkt. „Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr viel auf Konter gespielt und viele unserer Chancen verwertet“, fasste Strasser zusammen. Seine Mannschaft belohnte sich damit für eine disziplinierte Auswärtsleistung über 90 Minuten.

Hinten fast nichts zugelassen – Schildorn bleibt stabil

Auch defensiv hatte Schildorn die Lage im Griff. „Gegen den Ball haben wir kaum etwas zugelassen“, sagte Strasser. Strasser ordnete das ein: „Neuhofen war nach der Pause spielbestimmend, aber wir waren in den Zweikämpfen da und haben nichts zugelassen, was uns richtig weh tut.“ Die Mischung aus robuster Präsenz in den Zweikämpfen und klarem Umschaltspiel zog sich wie ein roter Faden durch den Auftritt seiner Mannschaft.

Fazit und Ausblick: Selbstbewusst, aber mit Auftrag fürs Offensivspiel

Der 5:0-Auswärtssieg unterstreicht Schildorns Form – und passt zur Einschätzung des Trainers, der lobt und zugleich fordert. „Besonders gut hat mir die Präsenz in den Zweikämpfen gefallen“, wiederholte Strasser, der dennoch einen kleinen Haken sah: „Wir haben einige gute Angriffe ausgespielt, leider nicht frühzeitig das 2:0 gemacht. Dann wäre vielleicht mehr drin gewesen.“ Am Ende bewies sein Team Kaltschnäuzigkeit und ließ hinten wenig zu. Als Dritter der Liga geht Schildorn mit Rückenwind in die nächsten Wochen, will die jüngst gezeigte Kompaktheit mitnehmen und im letzten Drittel noch konsequenter den finalen Ball suchen.

2. Klasse West: USV Neuhofen/I. 1b : Schildorn - 0:5 (0:2)

  • 91
    Adrian Christopher Trost 0:5
  • 79
    Norbert Major 0:4
  • 66
    Konstantin Makor 0:3
  • 40
    Norbert Major 0:2
  • 29
    Norbert Major 0:1