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„Das Führungstor war entscheidend“ – SV Zell/Pettenfirst holt mit Lechners Doppelpack drei Punkte

SV Waldzell
SV Zell/Pettenfirst

In der 2. Klasse West hat der SV Grün-Weiß Zell/Pettenfirst gegen den SV Waldzell einen 2:0-Auswärtssieg geholt und damit auch das zweite Saisonspiel gewonnen. Aus Sicht von Sportchef Jakob Kaltenbrunner war vor allem das 1:0 der Knackpunkt. Weil seine Mannschaft früh Stabilität fand, wenig zuließ und ihre Chancen über Simon Lechner konsequent nutzte, nahm sie die drei Punkte verdient mit.

Fußball liegt im Tornetz

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Vor der Pause auf Kurs gebracht

Zell war nach Darstellung von Jakob Kaltenbrunner von Beginn an gut in der Partie. Der sportliche Leiter hatte früh das Gefühl, dass seine Mannschaft an den ordentlichen Auftritt der Vorwoche anknüpfen kann und in Waldzell nicht lange Anlaufzeit braucht. „Wir haben gut ins Spiel gefunden, haben unser Spiel gemacht, haben an unsere Leistung von letzter Woche angeknüpft und sehr brav gespielt“, sagte er. Dass die Gäste ihre gute Phase zunächst nicht in Tore ummünzen konnten, änderte für ihn nichts am Gesamteindruck. Kurz vor der Pause kam dann aber auch die passende Belohnung: In der 42. Minute brachte Simon Lechner die Gäste mit 1:0 in Führung, mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeit.

Zwei Hereingaben, zwei Kopfballtore

Für Kaltenbrunner war genau dieser erste Treffer der Moment, an dem sich das Spiel in die richtige Richtung drehte. „Entscheidend war das Tor zur Führung. Wir haben das Tor gemacht, bevor wir etwas anbrennen ließen, haben weiterhin gut gespielt, wenige Chancen des Gegners zugelassen und mit dem 2:0 den Sieg geschnürt“, fasste er die entscheidende Phase zusammen. Auch bei der Entstehung der beiden Treffer wurde der Gäste-Funktionär sehr konkret. „Es waren zwei Kopfballtore von unserem Stürmer Simon Lechner. Nach tollen Hereingaben von Roman Steinberger musste er den Ball nur noch machen“, sagte Kaltenbrunner. Während Lechner die erste Hereingabe noch vor der Pause verwertete, sorgte er in der 85. Minute mit seinem zweiten Treffer endgültig für klare Verhältnisse.

Geschlossen aufgetreten und wenig zugelassen

Mindestens ebenso wichtig wie die beiden Tore war aus Sicht der Gäste die mannschaftliche Geschlossenheit. Kaltenbrunner stellte nicht einen Einzelnen, sondern die Arbeit der ganzen Mannschaft in den Vordergrund. „Es ist jeder für den anderen gelaufen. Die Teamarbeit hat toll funktioniert. Jeder hat bis zum Schluss gekämpft und wir haben das Spiel stets auf unserer Seite gehabt“, sagte er. Dazu passt auch seine Einschätzung, dass Waldzell nur selten wirklich gefährlich werden konnte. In Minute 60 kam noch die Rote Karte gegen Walter Erhart dazu, doch Kaltenbrunner wollte daraus kein großes Thema machen. Stattdessen sprach er dem Gegner ausdrücklich Respekt aus: „Ich möchte dem Gegner ein Lob aussprechen. Es war eine sehr faire Mannschaft. Bis auf den Zwischenfall bei der Roten Karte hat alles gut gepasst.“

Sechs Punkte zum Start, der Blick geht weiter

Große Diskussionen nahm der sportliche Leiter aus diesem Nachmittag ohnehin nicht mit. Auf die Frage nach strittigen Szenen oder Dingen, über die man nach dem Spiel noch lange reden könnte, antwortete er knapp und klar: „An sich gab es nichts Aufregendes.“ Viel lieber richtete er den Blick auf die eigene Leistung und auf das, was seine Mannschaft aus diesem Auswärtssieg mitnehmen kann. Nach dem 2:0 in Waldzell hält Zell nach zwei Runden bei sechs Punkten und ist damit stark in die Saison gestartet. Kaltenbrunner blieb trotzdem bei einer einfachen, bodenständigen Botschaft: „Ich möchte meiner Mannschaft gratulieren und hoffe, dass wir in den nächsten Wochen an diese Leistung anknüpfen.“ Genau darum ging es aus seiner Sicht an diesem Nachmittag: ein sauberer Auftritt, zwei Kopfballtore und ein Spiel, das die Gäste über weite Strecken im Griff hatten.

2. Klasse West: Waldzell : Zell am Pett. - 0:2 (0:1)

  • 85
    Simon Lechner 0:2
  • 42
    Simon Lechner 0:1