Spielberichte

„Mit dem 1:0 war klar, in welche Richtung es geht“ – Union St. Johann/Walde feiert 7:0-Kantersieg

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St. Johann/Walde
Union Polling

In der 2. Klasse West hat die Union St. Johann/Walde am Samstagnachmittag einen 7:0-Kantersieg gegen die Union Polling eingefahren. Nach einer nur kurzen ausgeglichenen Anfangsphase übernahm der Gastgeber früh das Kommando und stellte schon vor der Pause auf 4:0. Trainer Philipp Penninger sprach von einem sehr zufriedenstellenden Auftritt, sah aber trotz des klaren Erfolgs weiter kleine Punkte, an denen seine Mannschaft arbeiten kann.

Ball auf blauer Kunstrasenmatte

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früh auf Kurs, früh entschieden

Die Partie brauchte laut Penninger nur wenige Minuten, um eine klare Richtung zu bekommen. „Vielleicht waren nur die ersten paar Minuten noch halbwegs ausgeglichen, aber spätestens mit dem 1:0 haben wir das Kommando übernommen“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Genau dieses 1:0 fiel in der 14. Minute durch Tobias Knauseder, und danach ging es für die Heimischen Schlag auf Schlag. Jakob Berer erhöhte in der 18. Minute auf 2:0 und legte in der 24. Minute das 3:0 nach. Als Tobias Knauseder in der 29. Minute auch noch das 4:0 machte, war die Partie schon sehr früh klar auf die Seite der Heimischen gezogen. Penninger brachte es entsprechend deutlich auf den Punkt: „Mit dem 1:0 war es eigentlich schon relativ klar, in welche Richtung das Spiel geht.“ Der Trainer verwies dabei auch auf die personelle Lage beim noch sieglosen Tabellenletzten, den er als stark ersatzgeschwächt beschrieb.

Vor der Pause etwas ruhiger, danach wieder mehr Zug

Bemerkenswert war dabei nicht nur die frühe Führung, sondern auch die Art, wie St. Johann/Walde den klaren Vorsprung verwaltete und später wieder ausbaute. Penninger schilderte, dass seine Mannschaft nach dem schnellen 4:0 bis zur Halbzeit nicht mehr ganz mit demselben Druck weiterspielte. „Wir sind relativ früh 4:0 in Führung gewesen und haben dann bis zur Halbzeit nicht mehr so druckvoll gespielt“, erklärte er. Nach dem Seitenwechsel legte seine Elf aber wieder zu. Schon in der 53. Minute sorgte Jakob Strobl für das 5:0, womit auch der zweite Durchgang rasch eine klare Richtung bekam. In der Schlussphase schraubten Hermann Haas in der 75. Minute und Julian Haslinger in der 81. Minute das Ergebnis noch weiter in die Höhe. Penninger meinte dazu: „Da haben wir nach der Halbzeit wieder ein bisschen aufs Gaspedal gedrückt und dann verdient die weiteren drei Tore gemacht.“


Qualität auf den Platz gebracht

Der Trainer machte nach dem Spiel keinen Hehl daraus, wie er die Kräfteverhältnisse an diesem Tag gesehen hat. „Ich glaube, dass wir qualitativ sicher deutlich über Polling zu stellen sind und das haben wir an dem Tag auf den Platz gebracht“, sagte Penninger. Er sah seine Mannschaft auf jeder Position im Vorteil, nicht nur nach vorne, sondern auch gegen den Ball. „Offensiv sowieso, aber auch defensiv haben wir kompakt gestanden“, lautete seine Einschätzung. Gerade diese Mischung aus Überlegenheit im Spiel nach vorne und Stabilität hinten war aus seiner Sicht die Basis für den klaren Heimsieg. Passend dazu blieb seine Elf über die gesamte Spielzeit ohne Gegentor. Penninger sprach außerdem davon, dass seine Mannschaft sich viele gute Möglichkeiten erspielt habe und der Sieg sogar noch höher hätte ausfallen können. „Wir hätten wahrscheinlich sogar noch höher gewinnen können“, sagte er. Gleichzeitig lobte er, dass „von allem ein bisschen was dabei“ gewesen sei, also Tore über die Seiten ebenso wie Distanzschüsse.

Zufrieden, aber nicht satt

Trotz des 7:0 klang Penninger nicht so, als würde er sich allein vom klaren Resultat blenden lassen. „Verbesserungspotenzial wird es immer geben“, sagte er, auch wenn er den aktuellen Weg seiner Mannschaft insgesamt sehr positiv bewertete. Besonders mit der Menge an herausgespielten Chancen und mit der defensiven Ordnung zeigte er sich sehr einverstanden. Kleine Punkte nannte er aber trotzdem. „Sicherlich könnte man in der Chancenverwertung das eine oder andere verbessern, auch hinten im Absichern in der Restverteidigung“, erklärte der Trainer. Er ordnete das selbst allerdings sofort ein und sprach von „Jammern auf sehr hohem Niveau“. Für die Union St. Johann/Walde ist dieses 7:0 jedenfalls ein weiterer starker Auftritt in einer Phase, in der die Mannschaft vorne mitmischt. Nach elf Runden steht das Team mit 25 Punkten auf Rang drei und hat mit diesem klaren Heimsieg nicht nur das Torverhältnis verbessert, sondern auch den eigenen Anspruch unterstrichen.

2. Klasse West: St. Johann/W. : Polling - 7:0 (4:0)

  • 81
    Julian Haslinger 7:0
  • 75
    Hermann Haas 6:0
  • 53
    Jakob Strobl 5:0
  • 29
    Tobias Knauseder 4:0
  • 24
    Jakob Berer 3:0
  • 18
    Jakob Berer 2:0
  • 14
    Tobias Knauseder 1:0