Spielberichte

„Das 3:1 und 4:1 haben das Spiel auf unsere Seite gebracht“ – Zell legt nach dem 2:1 sofort nach

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SV Zell/Pettenfirst
SK Altheim 1b

In der 2. Klasse West hat SV Grün-Weiß Zell am Pettenfirst gegen SK WIEHAG Altheim 1b mit 6:2 gewonnen und den starken Heimauftritt vor allem nach der Pause untermauert. Trainer Andreas Klein sah seine Mannschaft von Beginn an als spielbestimmend, verwies aber besonders auf die Phase nach dem 2:1: „Das 3:1 und 4:1 haben das Spiel auf unsere Seite gebracht.“

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Geduldig geblieben und vor der Pause zugeschlagen

Für Klein war die Richtung der Partie schon früh erkennbar. „Wir waren von Beginn weg spielbestimmend und haben versucht, in Führung zu gehen“, sagte der Zeller Trainer. Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass seine Mannschaft aus den ersten Möglichkeiten zunächst zu wenig machte, weil Altheim defensiv ordentlich stand und die Gastgeber nicht gleich die nötige Klarheit vor dem Tor fanden. Erst in der 33. Minute fiel das 1:0, als Nandor Süle die Zeller Führung besorgte. Damit bekam die Überlegenheit auch Zählbares. Kurz vor der Pause legten die Hausherren nach. Ein Eigentor von Jürgen Heise brachte in der 41. Minute das 2:0. Klein sprach dabei von einem Treffer, der „etwas glücklich, aber doch verdient“ gefallen sei. So ging Zell mit einem Polster in die Kabine, das sich die Mannschaft laut ihrem Trainer über weite Strecken der ersten Hälfte erarbeitet hatte.


Nach dem 2:1 kam die entscheidende Antwort

Ganz ohne Wackler verlief der Nachmittag für Zell aber nicht. Klein räumte ein, dass seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel „die ersten zehn, fünfzehn Minuten etwas Probleme“ hatte. Genau in diese Phase fiel auch der Anschlusstreffer von Tomas Ferrarezi, der in der 53. Minute auf 2:1 verkürzte und Altheim damit wieder ins Spiel brachte. Lange offen blieb die Partie aus Sicht des Heimtrainers aber nicht. „Das Ausschlaggebende für mich war dann das 3:1 und 4:1 innerhalb von zehn Minuten“, sagte Klein. Albion Krasniqi stellte in der 56. Minute den alten Abstand wieder her und legte in der 66. Minute das 4:1 nach. Damit war die Antwort auf den kurzen Altheimer Vorstoß klar gegeben. Danach zog Zell weiter davon: Alexander Reisenberger erhöhte in der 69. Minute auf 5:1, ehe Krasniqi mit seinem dritten Treffer des Tages in der 77. Minute das 6:1 erzielte. Das zweite Tor von Ferrarezi zum 6:2 in der 88. Minute änderte am klaren Heimsieg nichts mehr.

Druck auf den Gegner als klare Zeller Stärke

Was Klein an diesem Auftritt besonders gefiel, war weniger nur die Zahl der Tore, sondern vor allem die Art, wie seine Mannschaft über längere Phasen gegen den Ball arbeitete. „Die Stärke lag darin, konsequent zu bleiben, konzentriert zu bleiben und im Spiel immer an sich selbst zu glauben“, sagte er. Vor allem eines hob er dabei hervor: „Den Gegner unter Druck zu setzen, ist uns sehr gut gelungen.“ Klein bescheinigte Altheim durchaus Qualität und sprach von einer „spielerisch guten“ und „technisch guten“ Mannschaft. Gerade deshalb wertete er es hoch, dass Zell auf die eigene Heimstärke setzte und das kontrollierte Aufbauspiel der Gäste immer wieder störte. „Wir haben versucht, dieses kontrollierte Aufbauspiel zu verhindern, und das ist uns in den Pressingsituationen sehr gut gelungen“, erklärte der Trainer. Auch rund um die Leitung der Partie gab es aus seiner Sicht nichts zu diskutieren. Strittige Szenen habe es nicht gegeben, die Leistung des Schiedsrichters sei „absolut in Ordnung“ gewesen.

Sechs Tore vorn, trotzdem bleibt Arbeit in der Defensive

Trotz der sechs erzielten Treffer wollte Klein den Auftritt nicht einfach nur abfeiern, sondern legte den Finger auch auf den Bereich, in dem er weiter Entwicklung sieht. „Die Offensive hat sehr gut funktioniert“, sagte er, sprach aber gleichzeitig davon, dass in den vergangenen Spielen defensiv noch genauer gearbeitet werden müsse. Sein Punkt dabei war klar: Zell soll in diesen Phasen konzentrierter bleiben, um dem Gegner nicht durch Unachtsamkeiten Tore zu ermöglichen. Genau das passte auch zu diesem Spiel, in dem Altheim zweimal durch Ferrarezi traf und damit zeigte, dass selbst bei einem deutlichen Ergebnis nicht alles perfekt war. Mit dem 6:2-Heimsieg steht Zell nach zwölf Runden bei 18 Punkten auf Rang sieben, wichtiger war Klein nach dem Abpfiff aber die Botschaft an die eigene Mannschaft: „Die Mannschaft soll einfach so weiterarbeiten. Dann sieht man, dass durch Gemeinsamkeit, Engagement und Motivation einiges möglich ist.“

2. Klasse West: Zell am Pett. : SK Altheim 1b - 6:2 (2:0)

  • 88
    Tomas Ferrarezi 6:2
  • 77
    Albion Krasniqi 6:1
  • 69
    Alexander Reisenberger 5:1
  • 66
    Albion Krasniqi 4:1
  • 56
    Albion Krasniqi 3:1
  • 53
    Tomas Ferrarezi 2:1
  • 41
    Eigentor durch Jürgen Ludwig Heise 2:0
  • 33
    Nandor Süle 1:0