Ein intensiver, zugleich sehr fairer Abend für die Admira: Im Duell der Bezirksliga Nord zwischen SK ADmira Linz und Union Lembach endete die Partie 1:1. Sportlich ordnete Patrick Philipp das Remis als gerecht ein. Seine Mannschaft war in der ersten Hälfte über weite Strecken spielbestimmend und vor allem nach Standards gefährlich, während Lembach vor der Pause aus zwei Abwehrfehlern der Hausherren Kapital schlug. Der Ballbesitz wirkte ausgeglichen, strittige Szenen blieben aus – und der Blick richtet sich bereits auf die bevorstehende Aufgabe in Katsdorf.

Foto: Pixabay
Union Lembach ging in Minute 21 durch Daniel Zauner mit 1:0 in Führung; zur Pause lag die Admira 0:1 zurück. Spät belohnte sich die Admira: In der 83. Minute traf Maximilian Abpfolter zum 1:1. Philipp fasste die Entwicklung so zusammen: „Es war ein gerechtes Unentschieden. In der ersten Halbzeit waren wir spielbestimmend, konnten uns aus dem Spiel aber nicht zahlreiche Chancen erspielen und wurden vor allem durch Standards, insbesondere Eckbälle, gefährlich. Leider haben wir hinten zwei schwere Fehler gemacht, einer führte zum Gegentreffer. In der zweiten Halbzeit sind wir dann durch eine Standardsituation zurückgekommen – das war sehr, sehr wichtig.“
Beim Blick auf das Verhältnis am Ball blieb Philipp knapp: „Ausgeglichen.“ Zur Spielart sagte er: „Es war ein faires Spiel, ohne große Fouls. Also es war ein sehr, sehr faires Spiel.“ Auch rund um heikle Entscheidungen herrschte Ruhe: „Nein, hat keine strittigen Szenen gegeben.“ Klare Torchancen sah er auf beiden Seiten nur wenige; Gefahrenmomente der Admira entstanden überwiegend nach ruhenden Bällen, Lembach profitierte primär von den erwähnten Eigenfehlern vor der Pause.
Personell-taktisch blieb alles beim Alten: „Wir sind mit dem gleichen Plan in die zweite Hälfte gegangen, weil wir mit der ersten Halbzeit nicht unzufrieden waren und sind deshalb mit demselben Plan wieder rausgekommen.“ Bei einer Detailbewertung der Standardsituationen hielt er sich bedeckt: „Kein Kommentar.“ Für das kommende Auswärtsspiel in Katsdorf erwartet Philipp einen intensiven Auftritt seiner Mannschaft und fordert kompromisslosen Einsatz – mit dem klaren Ziel, zu punkten und nicht nach hinten schauen zu müssen. Seine Zuversicht bleibt: Wenn Intensität und Fight stimmen, ist in Katsdorf einiges möglich.