Ein turbulenter Nachmittag beim Duell zwischen USV St. Oswald/Freistadt und DSG Union Metallbau Blauensteiner Naarn in der Bezirksliga Nord: Nach dem frühen Nackenschlag ordnete Trainer Samir Hasanovic die Lage klar und kämpferisch ein. „Wir haben früh ein Gegentor nach einem Einwurf kassiert, aber die Mannschaft hat sofort reagiert“, erklärte er. Vor allem für die zweite Halbzeit gab er die Marschroute vor: „Wir wussten, dass noch etwas passiert – wir bleiben dran.“ Mit Blick auf die Tabelle betonte er zudem die gewachsene Nähe zur Spitze und den ungebrochenen Glauben an das eigene Team.

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Der Beginn lief gegen St. Oswald: Bereits in der 2. Minute traf Julian Kollingbaum zum 0:1, später stellte Stefan Taferner nach zwischenzeitlichem Ausgleich auf 1:2. Zur Charakteristik der Partie sagte Hasanovic: „Der Gegner hatte fast keine Chancen aus dem Spiel heraus, sondern hat auf Standardsituationen gewartet und viele lange Bälle gespielt.“ Auch die Art der Gegentore ließ ihn aufhorchen: „Einmal Einwurf für den Gegner, einmal ein weiter Standard – da waren wir nicht hellwach.“ Zugleich hob er hervor: „Kämpferisch und läuferisch ist meine Mannschaft topfit.“
Die Hausherren fanden über Wucht und Spielfreude zurück ins Spiel. Hasanovic bilanzierte: „Über das ganze Spiel haben wir kämpferisch, läuferisch und auch spielerisch überzeugt. Unsere Tore haben wir über Kombinationen herausgespielt.“ In Zahlen: Filip Rezac traf zum 1:1 (16.) und glich nach der Pause erneut zum 2:2 (57.) aus, ehe Ales Koci in der Schlussphase den 3:2-Siegtreffer markierte (84.). Prägend war dabei auch eine Szene über rechts: Jonas Oprießnig setzte sich stark durch und flankte punktgenau – „Das war ein Traumtor“, so Hasanovic über die Vollendung.
Auch die Bedeutung des Sieges war für den Coach klar. „Wir haben gegen Naarn gespielt, die vor dem Match sieben Punkte vorne waren. Wäre es so geblieben, wäre die Meisterschaft wohl gelaufen“, so Hasanovic. Stattdessen ist die Lücke geschrumpft: „Jetzt beträgt der Abstand vier Punkte – da kann noch alles passieren.“ Und zum Ausblick: „Wir werden bis zum Schluss kämpfen – vielleicht überrunden wir Naarn.“