Im Duell von Union Oberneukirchen und SV HOLZMANN Haslach in der Bezirksliga Nord setzte sich Haslach dank starker zweiter Halbzeit mit 4:1 durch. Trainer Philipp Aigner sah seine Elf als spielbestimmend gegen einen tief stehenden Gegner: Vor der Pause waren die Chancen ausgeglichen, nach dem Wechsel lag das Plus klar auf Haslacher Seite. Standards waren auf beiden Seiten gefährlich. Das frühe 0:1 aus Haslacher Sicht war entgegen den Spielverkauf und erschwerte die Aufgabe zusätzlich. Mit der kollektiven Leistung seiner Mannschaft zeigte er sich sehr zufrieden.

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Aigner ordnete den Nachmittag klar ein: „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel.“ Zur Statik meinte er: „Wir waren die spielbestimmende Mannschaft, der Gegner hat sich eher zurückgezogen.“ Zur Chancenverteilung sagte er: „In der ersten Halbzeit hatten beide Seiten zwei, drei sehr gute Möglichkeiten; nach der Pause lag das Chancenplus auf unserer Seite.“ Haslach verschob mit zunehmender Spieldauer die Kontrolle spürbar auf die eigene Seite.
Ruhende Bälle prägten die Partie. „Standards sind eine große Stärke von Oberneukirchen, die wir sehr gut verteidigt haben. Insgesamt waren Standards auch mitentscheidend – unser 2:1 fiel zu einem sehr glücklichen Zeitpunkt nach einem Eckball“, erklärte Aigner. Der Auftakt gehörte dennoch den Hausherren: In der 25. Minute geriet Haslach durch Stefan Burgstaller mit 0:1 in Rückstand – „abseitsverdächtig“, wie Aigner anmerkte, „im Live-Geschehen aber schwer zu beurteilen, da muss man noch das Video abwarten“. Noch vor der Pause glich Julian Friedl in der 36. Minute zum verdienten 1:1 aus. Direkt nach Wiederbeginn stellte Niklas Hackl in der 48. Minute auf 2:1. Friedl legte in der 58. Minute zum 3:1 nach, ehe Marvin Getzinger in der 73. Minute den 4:1-Endstand herstellte.
Bei Cheftrainer Aigner überwog die Anerkennung für eine reife Vorstellung. Zur Spielleitung sagte er: „Der Schiedsrichter hat eine souveräne Leistung gebracht und nichts spielentscheidend beeinflusst.“ Besonders hob er den internen Schulterschluss hervor: „Die kollektive Mannschaftsleistung war sehr zufriedenstellend. Auch unsere Einwechselspieler haben einen großartigen Job gemacht“ Für die nächsten Aufgaben bleibt der Ansatz klar: „Wir wollen am Boden bleiben und genau da weitermachen, wo wir jetzt stehen – mit der gleichen Körpersprache und derselben Idee. Die Liga ist sehr ausgeglichen - da können es wir uns nicht erlauben nachzulassen.“