Nach dem Auswärtsspiel von Steinprofis Oepping-Peilstein bei Sportunion Schweinbach in der Bezirksliga Nord zeichnet Christian Schuster ein klares Bild: ein intensiver Abnützungskampf auf hartem Boden und bei starkem Wind. Der Trainer spricht von einer bewusst ergebnisorientierten Herangehensweise, viel Einsatz und wenigen klaren Chancen – genau den Tugenden, die im Abstiegskampf gefragt sind und auf denen man in den kommenden Wochen aufbauen will.

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash
„Das Spiel war weniger taktisch geprägt, sondern sehr intensiv und körperbetont.“ Die Umstände spielten dabei eine zentrale Rolle: „Die Rahmenbedingungen waren aufgrund des harten Bodens und des starken Windes für beide Mannschaften schwierig.“ Im Ballbesitz sah Schuster ein leichtes Plus bei den Gastgebern: „Es war relativ ausgeglichen, Schweinbach hatte wohl einen kleinen Tick mehr Ballbesitz.“ Standardsituationen prägten die Partie nicht: „Ruhende Bälle hatten für keine der beiden Mannschaften eine wesentliche Bedeutung.“ Zur Leitung auf dem Platz sagte Schuster: „Der Schiedsrichter hat das Spiel, in dem es für beide Teams um viel ging, sehr souverän geleitet.“
Die Anfangsphase war chancenarm, vieles spielte sich im Mittelfeld ab. In der 34. Minute nutzte Oepping-Peilstein die erste klarere Möglichkeit: Matthias Kern traf zur 1:0-Führung. Kurz darauf bot sich die große Gelegenheit zur Vorentscheidung, als Simon Hofer alleine auf den Schweinbacher Torhüter zulief – er verpasste jedoch das 2:0. Nach dem Seitenwechsel, nun mit dem Wind im Rücken, schob sich das Geschehen weiter weg vom eigenen Tor; Schweinbach kam nur mehr zu Halbchancen. Oepping-Peilstein ließ zunächst eine weitere Großchance liegen, erneut durch den durchgebrochenen Simon Hofer. In der 74. Minute fiel dann die Entscheidung: Rene Kaltenberger lenkte den Ball unglücklich ins eigene Tor – 2:0.
Einzelne Spieler wollte Schuster nicht hervorheben: „Die Mannschaft verdient ein Pauschallob.“ Der gelungene Auftakt nach der Winterpause sei das Resultat eines breiten, geschlossenen Auftritts: „Der gute Start in die Rückrunde ist nur möglich, wenn alle Spieler performen oder nahe am Top-Niveau spielen – und das ist der Fall.“
Für die kommenden Wochen gibt es eine klare Leitlinie: „Dieses Spiel war total ergebnisorientiert. Dieses kämpferische Niveau müssen wir Woche für Woche liefern.“ Gelingt das, sollen die spielerischen Elemente wieder stärker tragen: „Mit besseren Platzverhältnissen können wir unser Offensivspiel klarer strukturieren und konsequenter aufziehen.“ Sein Fazit: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Jetzt heißt es dranbleiben und in den nächsten Wochen weiter ans Mittelfeld der Liga heranrücken.“