Zum Saisonauftakt der Bezirksliga Nord musste sich die Union Oberneukirchen zuhause der Union M-TEC Arnreit mit 0:2 geschlagen geben. Trainer Gerhard Meindl sah eine Partie, die aus seiner Sicht lange nicht völlig weg war, in der seine Mannschaft nach einer frühen vergebenen Großchance und dem ersten Gegentor aber den Zugriff verlor. Genau darin lag für ihn der Hauptgrund, warum zum Start keine Punkte blieben.

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Aus Sicht von Union Oberneukirchen begann das Spiel mit einer Szene, die Gerhard Meindl auch unmittelbar nach dem Schlusspfiff noch im Kopf hatte. „Entscheidend war sicher unsere Riesenchance gleich in der ersten Minute auf das 1:0. Die haben wir nicht gemacht“, sagte der Trainer. Statt einer frühen Führung für Union Oberneukirchen fiel in der 19. Minute das 0:1, als Kevin Aiglstorfer für Union M-TEC Arnreit traf. Besonders geärgert hat Meindl dabei der Weg zu diesem Gegentor. „Da haben wir schon eher eine unnötige Ecke bekommen. Aus der Ecke hat sich ihr Spieler sehr gut gelöst und das 1:0 gemacht“, meinte er. Union Oberneukirchen lief damit früh einem Rückstand nach und ging schließlich mit einem 0:1 in die Pause.
Für Gerhard Meindl lag die Schwierigkeit danach nicht nur im Rückstand selbst, sondern vor allem in der Art, wie Union M-TEC Arnreit die Partie dann anlegte. „Sie haben das geschafft, was wir verhindern wollten. Sie haben ein schnelles Tor gemacht“, sagte der Trainer. Danach sei Union M-TEC Arnreit „kompakt hinten gestanden, sehr defensiv“ gewesen und mit weiten Bällen auf die beiden Angreifer immer wieder gefährlich geblieben. Genau dort, so Meindl, habe Union Oberneukirchen zu wenig Zugriff bekommen. Zwar sprach er davon, dass es auf beiden Seiten noch Chancen gegeben habe, wirklich zwingend sei Union Oberneukirchen aber nicht mehr geworden. Dazu kam aus seiner Sicht, dass Union M-TEC Arnreit auch einen sehr guten Torhüter hatte, „der doch nichts zugelassen hat“. Als Union Oberneukirchen in der Schlussphase offensiver wurde, machte Union M-TEC Arnreit in der 88. Minute durch Michael Furtmüller alles klar und stellte auf 0:2.
Trotz der Niederlage wollte Gerhard Meindl die Leistung der Union Oberneukirchen nicht komplett schlechtreden. „Es war kein richtig negatives Spiel von uns. Wir hatten halt dann wenig Zugriff“, fasste er zusammen. Gleichzeitig sprach er aber klar an, was seiner Mannschaft gefehlt hat. „Die Spritzigkeit, die körperliche Robustheit. Das hat nicht so gepasst wie am Schluss in der Vorbereitung“, sagte der Trainer. Auch die große Hitze wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. Es sei „richtig heiß“ gewesen, aber diese Bedingungen habe die Union Arnreit genauso gehabt. Unterm Strich zog Meindl deshalb ein nüchternes Fazit: „Arnreit war am Samstag besser und ein verdienter Sieger.“ Immerhin blieb die Partie laut seiner Einschätzung fair, auch mit der Leistung des Schiedsrichterteams war er einverstanden. Für die nächsten Wochen ist die Richtung aus seiner Sicht klar. „Wir werden den Kopf sicher nicht hängen lassen. Aber wir müssen zulegen in allen Belangen.“ Das ist die deutliche Botschaft in Oberneukirchen.