Zum Saisonauftakt der Bezirksliga Nord hat sich die Union Thaller Fassaden Julbach im Derby lange gewehrt, musste sich der Union Oberaigner Nebelberg am Ende aber mit 0:2 geschlagen geben. Für Trainer Stefan Eidenberger lag der Knackpunkt klar im Führungstor von Sebastian Hellauer: Danach bekam der Aufsteiger die Partie nach schwierigen ersten Minuten in den Griff, stand kompakt und nutzte seine Möglichkeiten konsequent.

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Die Partie brauchte aus Sicht der Gäste offenbar ein wenig Anlaufzeit. Eidenberger schilderte, dass Union Thaller Fassaden Julbach seine Mannschaft in der Anfangsphase vor Probleme stellte. „Der Gegner drückte uns die ersten zehn bis fünfzehn Minuten ziemlich in die eigene Hälfte rein. Wir kamen fast nicht raus“, sagte der Trainer von Union Oberaigner Nebelberg. Genau so verlief auch die Anfangsphase dieses Derbys: Julbach war zunächst präsent, Nebelberg musste sich erst sortieren. Bis zur Pause blieb es beim 0:0, ehe das Spiel nach dem Seitenwechsel klarer wurde. In der 53. Minute brachte Sebastian Hellauer die Gäste in Führung, nur sieben Minuten später legte Markus Lauss zum 0:2 nach. Eidenberger fasste diese Entwicklung knapp, aber deutlich zusammen: „Nach fünfzehn Minuten hatten wir das Spiel fest im Griff und waren verdient der Sieger nach neunzig Minuten.“
Dass Eidenberger das 1:0 als entscheidenden Moment bezeichnete, kam nicht zufällig. Für ihn war dieser Treffer der Punkt, an dem das Derby auf die Seite von Union Oberaigner Nebelberg kippte. „Der entscheidende Moment war sicherlich das 1:0 durch Sebastian Hellauer. Nach diesem Tor waren wir eindeutig überlegen und dominierten das Spiel“, erklärte er. Auch die Beschreibung des Tores fiel anschaulich aus. Eidenberger sagte: „Es kam ein weiter Ball und man wusste, wenn Sebastian Hellauer sich den Ball im Sechzehner annimmt, ohne Bedrängnis, wird es gefährlich. Er chippte den Ball mit seinem linken Fuß traumhaft über den Tormann zum 1:0.“
Überhaupt gefiel Eidenberger nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem die Art und Weise, wie seine Mannschaft nach dem schwierigen Beginn ins Spiel fand. „Die ganze Mannschaft war extrem aggressiv. Wir waren mehr als elf Leute, das war perfekt“, sagte er und lobte damit ausdrücklich auch die Breite seines Kaders. Besonders wichtig war für ihn, dass die Einwechslungen den Spielfluss nicht bremsten. „Auch die Einwechslungen haben toll gepasst. Speziell Sebastian Heinzl zeigte nach dem Wechsel eine überragende Leistung“, so der Trainer. Dazu passte auch seine Einschätzung zur Grundordnung seiner Elf: „Die Mannschaft war sehr kompakt, defensiv extrem gut gestanden und offensiv über Sebastian Hellauer und Markus Lauss sehr effizient vorm Tor.“ Dass das Derby trotz umkämpfter Phasen in geordneten Bahnen blieb, sprach Eidenberger ebenfalls an. „Die Leistung von Schiedsrichter Nebel war in Ordnung. Es gab eine Gelbe Karte, ansonsten ein sehr faires Derby“, sagte er. Für die Union Nebelberg ist dieser 2:0-Auswärtssieg zum Auftakt damit ein Start, der dem Trainer vor allem wegen der mannschaftlichen Geschlossenheit gefallen haben dürfte.