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„Wir waren von der ersten Minute da“ – Union Lembach antwortet mit 4:2-Sieg auf Niederlage in Lasberg

Union Lembach
Union Julbach

In der Bezirksliga Nord hat die Union Lembach am Freitagabend gegen die Union Thaller Fassaden Julbach mit 4:2 gewonnen und damit nach der Auftaktniederlage ein klares Lebenszeichen gesetzt. Trainer Amarildo Zela sah unter schwierigen Bedingungen eine Mannschaft, die sofort im Spiel war, Rückschläge wegsteckte und sich aus seiner Sicht „voll verdient“ mit drei Punkten belohnte.

Spieler holt zum Eckball aus

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Schwieriger Beginn auf tiefem Boden, dann schlägt Lembach zu

Der Abend begann laut Zela alles andere als einfach. Gewitter, viel Wasser am Platz und ein tiefer Boden machten die erste halbe Stunde für beide Mannschaften schwierig. „Der Platz war unheimlich schwer zu spielen“, sagte der Trainer, der sogar kurz die Sorge hatte, dass die Partie bei diesen Bedingungen vielleicht nicht zu Ende gebracht werden könnte. Trotzdem kam Union Lembach nach seiner Einschätzung schon nach etwa zehn Minuten besser hinein, vor allem über die Seiten und mit Flanken, weil am Boden wenig möglich war. Als der Regen etwas nachließ, wurde das Spiel für die Heimischen noch greifbarer. In dieser Phase brachte Martin Schinkinger Union Lembach in der 32. Minute mit 1:0 in Führung, nur drei Minuten später legte Jonathan Altendorfer das 2:0 nach. Für Zela war das kein Zufall, sondern Ausdruck eines ganz anderen Starts als in der Vorwoche: „Wir waren heute von der ersten Minute da.“

Julbach meldet sich zurück, doch Hausherren bleiben ruhig

Ganz ohne Gegenwehr verlief die Partie trotzdem nicht. Kurz vor der Pause kam Union Thaller Fassaden Julbach durch Kevin Thaller in der 40. Minute auf 1:2 heran, und genau dieses Gegentor ärgerte Zela, weil es nach seiner Einschätzung nach einer Standardsituation entstand, vor der man gewarnt gewesen sei. „Wir haben nicht gut aufgepasst“, sagte er offen und erinnerte daran, dass Julbach bei ruhenden Bällen gefährlich werden kann. Noch heikler wurde es direkt nach Wiederbeginn, als Michael Kasper in der 49. Minute den Ausgleich zum 2:2 erzielte. Zela sprach in diesem Zusammenhang von „fantastischer individueller Qualität“, machte aber gleichzeitig deutlich, dass seine Mannschaft dadurch nicht den Faden verlor. „Dieses Tor hat uns nicht aus dem Konzept gebracht“, meinte der Lembach-Coach. Gerade diese Phase war für ihn wichtig, weil sie zeigte, dass seine Mannschaft nach dem Ausgleich nicht einbrach, sondern in der Partie blieb.

Altendorfer trifft doppelt, Kainberger setzt Schlusspunkt

Nach dem 2:2 sah Zela seine Mannschaft wieder klar am Drücker. Er sprach davon, dass Union Lembach die Partie kontrolliert und über weite Strecken dominiert habe, sowohl mit Ball als auch bei den Torchancen. Auch personell versuchte er noch einmal nachzuschärfen und hob danach besonders Manuel Kainberger und Valentin Mandl hervor, die laut seiner Einschätzung weitere Impulse brachten. Auf der Anzeigetafel zeigte sich das ab der 68. Minute deutlich: Jonathan Altendorfer erzielte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3:2 und brachte Union Lembach damit wieder in Führung. Zehn Minuten später machte Manuel Kainberger mit dem 4:2 alles klar. Zela blieb in seiner Bewertung deutlich: „Der Sieg war voll verdient.“ Und er legte sogar nach: „Wenn es sechs oder sieben zu zwei steht, kann sich keiner beschweren.“ Damit unterstrich er, wie klar er die Kräfteverhältnisse an diesem Abend gesehen hatte.

„Ich bin stolz auf diese Mannschaft“ – und der Blick geht weiter

Entsprechend zufrieden fiel das Fazit des Trainers aus. Mehrmals sprach Zela davon, wie stolz er auf seine Mannschaft sei, weil sie auf die Niederlage in Lasberg genau so reagiert habe, wie er sich das vorgestellt hatte. „Das war die richtige Reaktion nach der Niederlage in Lasberg“, sagte er und lobte vor allem Einstellung, Tempo und Einsatzwillen über die gesamte Spielzeit. Auch den Gegner ordnete er klar ein: Die Union Julbach habe vor allem auf Konter und zweite Bälle gesetzt, während die Union Lembach nach seiner Sicht „die ganze Partie dominiert“ habe. Selbst den Unparteiischen hob er positiv hervor. „Schiedsrichter Kreuzer hat eine gute Leistung gezeigt“, sagte Zela, obwohl die Bedingungen auch für den Referee schwierig gewesen seien. Aufbauen wollen die Lembacher auf diesen Abend jedenfalls sofort. Der Trainer kündigte an, nun den Blick auf das nächste Spiel in Oberneukirchen zu richten, und traut seiner Mannschaft in den kommenden Wochen noch eine klare Steigerung zu.

Bezirksliga Nord: Lembach : Julbach - 4:2 (2:1)

  • 78
    Manuel Kainberger 4:2
  • 68
    Jonathan Altendorfer 3:2
  • 49
    Michael Kasper 2:2
  • 40
    Kevin Thaller 2:1
  • 35
    Jonathan Altendorfer 2:0
  • 32
    Martin Schinkinger 1:0