In der Bezirksliga Nord hat sich die DSG Sportunion Altenberg am vierten Spieltag von der SPG Intersport Pötscher Bad Leonfelden/Schenkenfelden 1b mit 0:0 getrennt. Für den Aufsteiger war es vor allem ein Samstagabend der Defensivarbeit. Trainer Dominik Mach sprach nach der Partie von großer Leidenschaft gegen den Ball, sah aber auch klar, warum seine Mannschaft spielerisch nicht in ihren gewohnten Rhythmus fand.

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Dass diese Partie ohne Treffer zu Ende ging, lag aus Sicht von Dominik Mach nicht daran, dass es an Gelegenheiten gefehlt hätte. Der Trainer der Gäste schilderte vielmehr ein Spiel, in dem Altenberg über weite Strecken das aktivere Team war und immer wieder Druck aufbauen konnte. „Altenberg war spielbestimmend. Das ist eine sehr gute, eingespielte Mannschaft“, sagte Mach. Denn auch wenn auf der Anzeigetafel nichts passierte, mussten die Gäste viel investieren, damit die Kontrolle der Hausherren nicht in Gegentore umschlug.
Wer an diesem Abend näher am Sieg war, beantwortete Mach ebenso klar wie nüchtern. „Altenberg hatte viele Chancen, die wir wirklich gut verteidigt haben, und sie konnten sie nicht nutzen“, sagte der Trainer. Genau darin lag aus seiner Sicht der Kern dieses 0:0. Die Gastgeber hatten mehr vom Spiel, kamen auch zu ihren Möglichkeiten, fanden aber kein Durchkommen. Die SPG wiederum brachte genau das auf den Platz, was in solchen Auswärtsspielen oft entscheidend ist: Ordnung, Einsatz und den Willen, jeden Ball und jede Situation mit aller Konsequenz zu verteidigen. „Die Leidenschaft des Verteidigens war hervorragend. Die Mannschaft wollte unbedingt einen Punkt oder einen Sieg aus Altenberg mitnehmen, und das konnte man am Platz sehen“, so Mach.
So zufrieden Mach mit der Arbeit gegen den Ball war, so offen sprach er auch an, weshalb seine Mannschaft selbst kaum spielerische Akzente setzen konnte. „Uns hat der Mut gefehlt, spielerische Lösungen zu finden“, erklärte er. Dazu kam aus seiner Sicht, dass die Bedingungen die Gäste zusätzlich einschränkten. „Der Platz war sehr stumpf, und durch den hohen Druck von Altenberg waren wir oft gezwungen, die Bälle hoch zu schlagen.“ Gerade daraus ergab sich für die SPG ein Spiel, in dem die eigene Qualität am Ball nur selten sichtbar wurde. Mach machte auch keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft insgesamt nicht ihren besten Tag hatte. Umso mehr bekam der Punktgewinn für die Gäste seinen Wert über die Defensivleistung und weniger über das eigene Offensivspiel.
Am Ende stand damit ein torloses Remis, das die Gäste vor allem ihrer Haltung in der Abwehr verdankten. Mach sparte dabei auch nicht mit Anerkennung für den Gegner: „Die Union Altenberg ist eine sehr gute Mannschaft, gut eingespielt, sehr aggressiv gegen den Ball.“ Gerade deshalb dürfte dieses 0:0 aus Sicht der SPG als hart erarbeiteter Auswärtspunkt einzuordnen sein. Für Bad Leonfelden/Schenkenfelden 1b bleibt damit unter dem Strich ein Abend, an dem spielerisch nicht alles gelang, die Bereitschaft gegen den Ball aber den Ausschlag gab, um aus Altenberg etwas mitzunehmen.