Im Spiel der Bezirksliga Nord hat sich die DSG Sportunion Altenberg am Freitagabend mit 1:0 gegen die SPG Steinprofis Oepping-Peilstein durchgesetzt. Für Neo-Trainer Daniel Schopper war vor allem die fehlende Durchschlagskraft vor dem Tor ausschlaggebend. Seine Mannschaft überstand eine starke Anfangsphase der Gastgeber, kam nach der Pause besser auf und war nahe an einem Punkt, ließ die besten Möglichkeiten aber ungenutzt.

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Dass in Altenberg ein unangenehmer Abend warten würde, hatte Schopper schon vor dem Anpfiff erwartet. „Wir haben von Anfang an gewusst, dass das in Altenberg ein schwieriges Auswärtsspiel wird“, sagte der Trainer nach der Partie. Und genau so begann sie auch: Altenberg legte mit einer starken Druckphase in der ersten Hälfte los und machte den Gästen das Leben schwer. Oepping-Peilstein brauchte eine Weile, um in die Begegnung hineinzufinden, arbeitete sich dann aber besser hinein. Bis zur Pause blieb es beim 0:0, auch weil die Partie laut Schopper auf den schwierigen Platzverhältnissen spielerisch nur wenig zuließ und sich vieles kampfbetont im Mittelfeld abspielte. Der Coach sprach offen davon, dass seine Mannschaft „nicht den besten Tag erwischt“ habe und dass diese Begegnung lange nach einem Spiel aussah, das auf Messers Schneide steht.
Nach dem Seitenwechsel sah der Trainer seine Elf dann klar verbessert. „Wir sind besser ins Spiel gekommen“, sagte Schopper, der in dieser Phase mehrere Halbmöglichkeiten und „eine Topchance“ für seine Mannschaft notierte. Gerade darin lag für ihn der eigentliche Knackpunkt des Abends. „Was uns momentan fehlt, ist vorne die Durchschlagskraft, um auch einmal so ein Spiel mit 1:0 gewinnen zu können“, erklärte er. Oepping-Peilstein hatte also genau jene Phase, in der ein Auswärtspunkt oder sogar mehr greifbar gewesen wäre. Weil aber die beste Möglichkeit ungenutzt blieb, kippte ein Spiel, das lange offen war, nicht auf die Seite der Gäste. Schopper formulierte es klar: „Die Topchance von unserer Seite, die wir nicht nutzen konnten, war der Knackpunkt.“
Wie schnell sich das im Fußball rächt, zeigte sich dann in der 82. Minute. Altenberg schlug durch Simon Mayr zu und nützte damit genau jenen Moment, auf den in solchen Spielen oft alles zuläuft. Damit war genau das eingetreten, was der Gästetrainer zuvor beschrieben hatte: Wer in so einer Partie das erste Tor macht, ist klar im Vorteil. „Wenn du die Dinge nicht machst, bekommst du sie“, meinte Schopper. Trotz des Rückstands war seine Mannschaft aber noch nicht geschlagen. Sie suchte weiter den Weg nach vorne und kam sogar noch einmal zu einer Topchance auf den Ausgleich, ließ aber auch diese Möglichkeit liegen. So blieb den Gästen am Ende nur die Erkenntnis, dass in dieser Partie durchaus etwas mitzunehmen gewesen wäre.
So stand am Ende die punktelose Rückreise, auch wenn Schopper seiner Mannschaft nicht alles absprach. „Zufrieden war ich mit der Einstellung. Wir haben den Kampf angenommen“, sagte der neue Trainer und hob besonders hervor, dass seine Elf nach dem 0:1 noch einmal alles nach vorne warf. Dieses Anrennen brachte zwar keinen Ertrag, zeigte für ihn aber den richtigen Zugang. Gleichzeitig sprach Schopper auch dem Gegner Respekt aus: Die Union Altenberg sei zu Hause immer unangenehm, habe einen starken Saisonstart hingelegt und den vorhandenen Schwung auch in diesem Spiel gezeigt. Für die SPG Oepping-Peilstein bleibt damit eine klare Erkenntnis aus diesem Abend: Der Aufwand war da, die Bereitschaft ebenfalls, vor dem Tor fehlte aber genau jene Konsequenz, die in solchen Partien über zumindest einen Punkt entscheidet.