Spielberichte

„Wir haben die Phase überstanden“ – Putzleinsdorf/Hofkirchen meldet sich mit 3:0 in Julbach zurück

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Union Julbach
Putzleinsdorf/Hofkirchen

In der Bezirksliga Nord hat sich die SPG Print&Wear Putzleinsdorf/Hofkirchen am Samstag mit 3:0 bei Union Thaller Fassaden Julbach durchgesetzt. Zur Pause führte der Gast nach dem Treffer von Alexander Wögerbauer mit 1:0, ehe Wögerbauer und Lukas Starlinger in der Nachspielzeit nachlegten. Co-Trainer Robert Riederer sprach danach von einer "richtigen Kampfpartie" und sah vor allem die überstandene Phase nach Wiederbeginn als Schlüssel zu einem Sieg, der deutlicher ausfiel, als das Spiel lange war und ihm nach vier Niederlagen viel bedeutete.

Fußballspieler in grünem Trikot mit einer Grätsche

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay


Wenige Chancen, aber die Gäste waren vor der Pause gefährlicher

Riederer machte nach dem Schlusspfiff kein schönes Spiel daraus, sondern beschrieb ziemlich klar, was diese Partie aus seiner Sicht war. "Es war eine Kampfpartie, aber darauf waren wir schon vor dem Spiel eingestellt", sagte der Co-Trainer, der über weite Strecken viele intensive Zweikämpfe und insgesamt nur wenige klare Torchancen sah. Gerade in der ersten Hälfte gefielen ihm seine Leute aber besser als die Gastgeber. Julbach habe in dieser Phase nur einmal auf das Tor geschossen, während Putzleinsdorf/Hofkirchen nach seinen Worten "zwei, drei Chancen" hatte und damit das etwas gefährlichere Team war. Belohnt wurde das in der 24. Minute: Nach einem Eckball brachten die Gastgeber den Ball nicht weg, Alexander Wögerbauer stand im Strafraum frei und setzte den Ball ins lange Eck zum 1:0.

Hitzige Minuten nach der Pause als Knackpunkt

Nach dem Seitenwechsel bekam die Begegnung laut Riederer einen ganz anderen Rhythmus. "Da ist am Anfang fast gar nicht Fußball gespielt worden", sagte er über eine zweite Halbzeit, die von einigen Unterbrechungen lebte und dann immer hitziger wurde. Vor allem zwischen der 60. und 70. Minute sei viel Emotion ins Spiel gekommen, auch von außen, was die Partie noch intensiver gemacht habe. Genau diesen Abschnitt bewertete der Co-Trainer später als wichtigsten Moment des Nachmittags. Julbach wurde da gefährlicher, auch wenn Riederer nicht von großen Chancen sprach, und bei den Gästen fehlte in dieser Phase ein Stück Zweikampfstärke. "Wichtig war, dass wir die Phase überstanden haben", sagte er und hob besonders den nach längerer Zeit zurückgekehrten Innenverteidiger Clemens Peer hervor: "Er hat da den Laden mit seinen Nebenleuten zusammengehalten."

Wögerbauer legt nach, Starlinger setzt den Schlusspunkt

Als Julbach diese bessere Phase nicht nutzen konnte, bekam Putzleinsdorf/Hofkirchen die Partie nach Riederers Einschätzung ab etwa der 75. Minute wieder in den Griff. Von da an seien die Gäste dem zweiten Treffer näher gewesen als die Hausherren dem Ausgleich, auch wenn es bis tief in die Nachspielzeit dauerte. In der 93. Minute war es wieder Alexander Wögerbauer, der nach einem weiteren Eckball auf 2:0 stellte. Kurz darauf machte Lukas Starlinger mit einer Einzelaktion alles klar und sorgte in der 96. Minute für den 3:0-Endstand. Riederer ordnete das Ergebnis ehrlich ein: "Verdient war der Sieg schon, aber das 3:0 ist zu hoch." Gerade nach vier Niederlagen in Serie gefiel ihm vor allem die Reaktion seiner Mannschaft. "Kämpferisch waren wir sicher die Mannschaft, die mehr da war", sagte er. Fußballerisch sei das "kein Leckerbissen" gewesen, als Teamleistung aber genau die Antwort, die seine Elf an diesem Nachmittag gebraucht habe.

Bezirksliga Nord: Julbach : Putzleinsdorf/Hofkirchen - 0:3 (0:1)

  • 96
    Lukas Starlinger 0:3
  • 93
    Alexander Wögerbauer 0:2
  • 24
    Alexander Wögerbauer 0:1