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„Der Teamgeist hat uns die drei Punkte gebracht“ – Union Lasberg nimmt 3:2-Sieg in St. Oswald mit

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USV St. Oswald/Fr.
Union Lasberg

In der Bezirksliga Nord hat sich der USV St. Oswald/Freistadt am Samstagnachmittag gegen die Wimberger Sportunion Lasberg mit 2:3 geschlagen geben müssen. Aus Sicht von Sektionsleiter Christian Tucho lag der Schlüssel vor allem im starken Beginn und im geschlossenen Auftreten seiner Mannschaft. Die Gäste führten früh 2:0, mussten im weiteren Verlauf aber bis in die Schlussminuten hinein arbeiten, ehe die drei Punkte feststanden.

Torwart in Neongrün spielt den Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Lasberg nützt Start eiskalt

Für Tucho war schnell klar, wo dieses Spiel seine erste entscheidende Richtung bekam. „Der wichtigste Moment war, dass wir einen sehr guten Start ins Spiel hatten und bis zur zwölften Minute schon 2:0 in Führung gegangen sind“, sagte der Lasberger Funktionär nach dem Spiel. Genau diese Anfangsphase spiegeln auch die Daten wider: Michael Andreas Hackl traf in der 9. Minute zum 0:1 und legte nur drei Minuten später das 0:2 nach. Tucho sprach bei der Entstehung des ersten Treffers von einem „super ausgespielten Tor“ und erwähnte dabei auch ein kleines Verständigungsproblem in der Defensive der Gastgeber. Das zweite Tor beschrieb er ähnlich positiv: „Das 2:0 ist ebenfalls durch einen perfekt vorgetragenen hohen Ball entstanden und dann wunderschön durch Michael Hackl abgeschlossen worden.“ Dass Lasberg schon so früh auf 2:0 stellte, gab den Gästen nicht nur die Führung, sondern auch Sicherheit für den weiteren Verlauf.


St. Oswald blieb dran, Lasberg hielt dagegen

Tucho ordnete die Partie insgesamt trotzdem nicht als einseitige Angelegenheit ein. „Es war eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Sportunion Lasberg“, sagte er. Gerade diese Einordnung passt gut zu einem Spiel, in dem Lasberg zwar früh davonzog, sich aber nicht entscheidend absetzen konnte. Nach dem 0:2 zur Pause kamen die Gastgeber in der 66. Minute durch Filip Rezac wieder auf 1:2 heran und machten das Match noch einmal eng. Tucho bescheinigte St. Oswald dabei durchaus Qualität: „St. Oswald ist sicher als Mannschaft besser, ist immer wieder durch Konter gefährlich in Strafraumnähe gekommen.“ Gleichzeitig sah er bei den Heimischen aber auch Grenzen im letzten Drittel. „So wirklich viele Chancen im Sechzehner konnten sie nicht kreieren“, meinte er. Lasberg stand nach seiner Darstellung hinten über weite Strecken gut und brachte genau diese Stabilität auf den Platz, die nach einem frühen Vorsprung gefragt war.

1:3 brachte Luft, ganz ruhig wurde es aber nicht mehr

Weil St. Oswald nach dem Anschlusstreffer im Spiel blieb, hatte die Partie für Lasberg noch längst keinen erledigten Charakter. Umso wichtiger war das 1:3 in der 86. Minute, als Johann Achhorner für die Gäste traf und damit den alten Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte. Ganz durch war die Sache damit allerdings nicht, denn Jonas Oprießnig verkürzte in der 90. Minute noch auf 2:3. So bekam der Lasberger Sieg am Ende noch einmal einen knappen Anstrich, auch wenn die Gäste letztlich über die volle Distanz vorne blieben. Tucho führte den Erfolg vor allem auf eine geschlossene Mannschaftsleistung zurück und formulierte das sehr klar: „Der ausschlaggebende Punkt, warum wir die drei Punkte mitgenommen haben, war das mannschaftliche Kollektiv, der Teamgeist und die kämpferische Leistung. Jeder hat für jeden gekämpft, gerackert und bis zur letzten Minute alles hineingeworfen.“ Genau dieses Gesamtbild war aus seiner Sicht der Unterschied.

Sieg, der zu Lasbergs Auftritt passt

Dass Tucho nach dem Schlusspfiff nicht einzelne Personen, sondern die ganze Mannschaft in den Vordergrund stellte, passt zu seiner gesamten Analyse dieses Nachmittags. Die Union Lasberg hatte den besseren Beginn, nutzte die Chancen durch Michael Hackl konsequent und legte in einer heiklen Phase kurz vor Schluss durch Achhorner noch einmal nach. Gleichzeitig machte der neue Tabellenletzte mit den Treffern von Rezac und Oprießnig klar, dass diese Auswärtspartie bis zum Ende ernsthaft geführt werden musste. Tucho sprach deshalb auch mit Respekt über das Schlusslicht und nannte den USV St. Oswald „eine gute Mannschaft und einen guten Gegner“. Diskussionsstoff rund um den Unparteiischen sah er keinen: „Die Leistung von Schiedsrichter Fragner war sehr gut, meiner Meinung nach hat jeder Pfiff gepasst.“ Für Lasberg steht damit ein 3:2-Auswärtssieg, der laut eigener Einschätzung weniger von Glanz als von einem starken Beginn, guter Ordnung und viel gemeinsamer Arbeit gelebt hat.

Bezirksliga Nord: St. Oswald/Fr. : Lasberg - 2:3 (0:2)

  • 90
    Jonas Oprießnig 2:3
  • 86
    Johann Achhorner 1:3
  • 66
    Filip Rezac 1:2
  • 12
    Michael Andreas Hackl 0:2
  • 9
    Michael Andreas Hackl 0:1