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Trainerwechsel zeigt Wirkung: Lembach zeigt sich nach dem ersten Sieg unter Interimscoach Hötzendorfer zuversichtlich

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Nachdem sich die Union Lembach nach der vierten Runde vom bisherigen Trainer Amarildo Zela getrennt hat, fand man mit Jürgen Hötezndorfer einen internen Nachfolger, der das Amt am 5. Spieltag übernommen hat. Nachdem man im ersten Spiel gegen Haslach eine knappe Pleite hinnehmen musste, gelang den Lembachern am vergangenen Wochenende mit dem 4:0-Heimsieg ein wahrer Befreiuungsschlag und der Sprung weg von den Abstiegsplätzen. Ligaportal sprach mit dem Lembacher Beirat Michael Rotter über den Trainerwechsel und die weiteren Pläne.


Hötzendorfer übernimmt und sieht schnell die Baustellen

„Vier Spiele, vier Punkte, das war für uns einfach keine ideale Bilanz“, erklärt Beirat Michael Rotter die Entscheidung für den Trainerwechsel nach der vierten Runde. Hötzendorfer stand erstmals beim Spiel gegen Haslach an der Seitenlinie, wo sich die Lembacher knapp geschlagen geben mussten. Die Partie war von einer defensiven Ausrichtung geprägt, am Ende musste sich Lembach knapp geschlagen geben. Für den neuen Coach war die Begegnung dennoch aufschlussreich. „Jürgen hat gesehen, wo es hapert“, berichtet Rotter. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten bereits am folgenden Wochenende in die Tat umgesetzt werden. Denn gegen Union Oswald gelang Lembach schließlich der Befreiungsschlag. Mit einem klaren 4:0-Erfolg feierte Hötzendorfer sein erstes Erfolgserlebnis als Interimstrainer und konnte dabei gleich den ersten Heimsieg mit seiner Mannschaft bejubeln. Nach dem durchwachsenen Saisonstart war der deutliche Erfolg ein wichtiges Signal und soll der Mannschaft nun zusätzliches Selbstvertrauen geben.

Fortsetzung der Zusammenarbeit ist noch offen

Hötzendorfer wird nun vorerst bis zur Winterpause als Trainer fungieren und parallel dazu selbst eine Trainerausbildung absolvieren. Wie es darüber hinaus weitergeht, steht derzeit noch nicht fest. Familiäre Gründe spielen dabei eine Rolle. „Wie es danach weitergeht, ist noch nicht klar“, erklärt Rotter. Grundsätzlich möchte der Verein aber keine kurzfristige Lösung, sondern strebt eine längerfristige Zusammenarbeit auf der Trainerposition an. Zunächst richtet sich der Fokus allerdings auf die nächste Aufgabe. Am kommenden Wochenende wartet mit Freistadt bereits der nächste Gegner auf die Lembacher, bei dem die Hötzendorfer-Elf den Aufwärtstrend bestätigen kann.