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Union HAKAKÜCHE Ansfelden – Dino Medjedovic: „Sehr kampfbetont“ – Standardsieg in Mitterkirchen

Union Mitterkirchen
Union Ansfelden

In der Bezirksliga Ost setzte sich die Union HAKAKÜCHE Ansfelden bei der Union Mitterkirchen mit 2:1 durch. Trainer Dino Medjedovic ordnete den Abend klar ein: wenige Offensivaktionen, viele Zweikämpfe – Standards als Hauptbühne. Er hob die Geschlossenheit seiner Mannschaft hervor und lobte zugleich den Schiedsrichter. Entscheidend waren für ihn Einsatz, Konsequenz bei ruhenden Bällen und das Vorhaben, genau diesen Spirit in der kommenden Woche erneut auf den Platz zu bringen.

Fünf Bälle in Gelb/Violett auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Zweikämpfe prägen das Bild

Medjedovic beschrieb eine Partie mit hohem physischem Aufwand, vielen zweiten Bällen und wenig Raum für Kreativität. „Generell war das Spiel chancenarm und sehr kampfbetont.“ Der Rhythmus blieb über weite Strecken zäh, die Intensität in den Duellen bestimmend, Offensivräume rar. Früh im ersten Durchgang hatten die Gastgeber eine der wenigen Möglichkeiten: In der 20. Minute bot sich Mitterkirchen eine gute Chance, der Abschluss ging jedoch vorbei – sinnbildlich für ein Spiel, das primär über Robustheit, Wachsamkeit im zweiten Ball und defensive Stabilität definiert war.

Standards entscheiden

„Das Spiel lebte von Standardsituationen. Das 1:0 für Mitterkirchen war ein Elfmeter, unsere beiden Treffer fielen nach Ecken. Insgesamt war es sehr standardgeprägt, beide Mannschaften haben das gut gemacht – wir vielleicht einen Tick besser.“ In diese Dramaturgie passten auch die Tore: In der 22. Minute geriet Ansfelden 0:1 in Rückstand (Roland Pleimer), in der 32. Minute glich Maximilian Egger zum 1:1 aus. Nach dem Seitenwechsel drehte Viktor Vrebac in der 54. Minute auf 2:1. Die prägenden Momente lagen in den Strafräumen, bei Laufwegen, Ablagen und Präsenz im Kopfballduell.

Ballbesitz, Lob für das Team und Blick nach vorn

Auch die Ballbesitzphasen sah Medjedovic differenziert: „Die ersten 30 Minuten bis zum 1:1 waren ausgeglichen. Danach hatten wir etwas mehr Ballbesitz, aber nicht übermäßig.“ Den Ausschlag gab für ihn weniger Dominanz am Ball als Konsequenz in den Basics. Einzelne Spieler wollte er nicht herausheben: „Heute war es eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung.“ Ein besonderes Ausrufezeichen setzte sein Lob für die Spielleitung: „Ich muss den Schiedsrichter auch mal loben. Das war eine sehr gute Leistung.“ Für die kommende Woche gab er die Marschroute aus: „Den Einsatz, den wir heute gezeigt haben, genauso wiederbringen.“ Zwischen Kampf, Kompaktheit und Standards setzte seine Mannschaft die Akzente genau dort, wo es in dieser engen Begegnung den Unterschied machte.

Bezirksliga Ost: Mitterkirchen : Ansfelden - 1:2 (1:1)

  • 54
    Viktor Vrebac 1:2
  • 32
    Maximilian Egger 1:1
  • 22
    Roland Pleimer 1:0