Spielberichte

Thomas Leonhardsberger (Co-Trainer SK Kornspitz Asten): "Wir können stolz sein"

Union Ansfelden
SK Asten

In der Bezirksliga Ost setzte sich die Union HAKAKÜCHE Ansfelden am Freitagabend mit 2:0 gegen den SK Kornspitz Asten durch. Matchwinner war Rajko Vujanovic, der mit einem Doppelpack (29., 51.) alle Treffer erzielte. Aus Astener Sicht blieb der Ton gegenüber dem Favoriten respektvoll, aber selbstbewusst: Co-Trainer Thomas Leonhardsberger sah sein Team „gegen einen guten Gegner sehr gut mithalten“ und betonte: „Wir können stolz sein auf unsere Leistung und gratulieren Ansfelden zum Sieg.“ Mit diesen Aussagen machte Asten deutlich, trotz Niederlage den Kopf oben zu behalten und den Blick auf einen ordentlichen Saisonendspurt zu richten.

Zwei Spieler und der Schiedsrichter kurz vor dem Anstoß

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Vujanovic trifft doppelt – der Favorit legt in beiden Hälften vor

Der Spielverlauf folgte klaren Eckpunkten. Nach gut einer halben Stunde ging Ansfelden in Führung: In Minute 29 traf Rajko Vujanovic zum 1:0. Wie der Astener Co-Trainer schilderte, fiel der Treffer „nach einem Freistoß von rechts ins Zentrum, der per Kopf verwertet wurde“. Mit diesem Vorsprung ging es in die Kabinen, der Halbzeitstand lautete 1:0. Kurz nach Wiederbeginn legte der Favorit nach. Wieder war Vujanovic zur Stelle und stellte in der 51. Minute auf 2:0. Auch hier blieb Leonhardsberger bei einer klaren Beschreibung aus Sicht des Gastes: „Das 2:0 war ein abgelegter, hoher Ball in die Mitte, circa am Elfmeterpunkt, der sauber verwertet wurde.“ Sein Fazit zu den Treffern fiel anerkennend aus: „Zwei sehr schöne Tore von den Ansfeldenern.“

„Körperlich und technisch stark“ – Asten hält dagegen und bleibt bei sich

In der Analyse sparte Thomas Leonhardsberger nicht mit Respekt vor dem Gegner, ohne die eigene Leistung kleinzureden. „Ansfelden war natürlich der klare Favorit“, stellte der Co-Trainer voran. Den Unterschied verortete er vor allem in den Grundlagen: „Der Gegner war körperlich und technisch stark und insgesamt sehr eingespielt.“ Gleichzeitig hob er die Haltung seiner Mannschaft hervor: „Wir haben gegen einen guten Gegner sehr gut mitgehalten und können zufrieden sein mit der Performance, die wir abgeliefert haben.“ Besonders wichtig war ihm, dass die Gruppe als Einheit auftrat: „Unsere Burschen haben bis zum Schluss gekämpft.“ Er verwies zudem auf die aktuelle Zusammensetzung des Teams: „Wir haben sehr viele Spieler, die vor ein paar Wochen noch in der 1b gespielt haben und haben zurzeit eine sehr junge Mannschaft.“ Gerade deshalb fiel sein Resümee klar aus: Die Leistung stimmte, dazu kam der Respekt für den Sieger.

Unauffälliges Schiri-Trio und ein klarer Ausblick: „Meisterschaft gut zu Ende spielen“

Zur Schiedsrichterleistung fand Leonhardsberger klare Worte – im positiven Sinn. „Die Schiedsrichterleistung war ohne Probleme, sie haben super gepfiffen, das Schiedsrichtertrio war ohne Fehler“, sagte der Co-Trainer und beließ es damit bei diesem Punkt. In der Tabelle liegt Ansfelden auf Rang zwei, während Asten am Tabellenende steht – der Unterschied war an diesem Abend vor allem in der Effizienz vor dem Tor sichtbar, was Vujanovics Doppelpack unterstrich. Beim Gast blieb dennoch der Blick nach vorne: „Wir gratulieren Ansfelden zum Sieg und schauen, dass wir jetzt die Meisterschaft gut zu Ende spielen.“ Mit dieser Haltung will Asten die nächsten Wochen nutzen, Stabilität sammeln und die gute Einstellung aus Ansfelden in Punkte ummünzen.

Bezirksliga Ost: Ansfelden : SK Asten - 2:0 (1:0)

  • 51
    Rajko Vujanovic 2:0
  • 29
    Rajko Vujanovic 1:0