Mit 23 Punkten auf dem Konto blickte der SC Hörsching im Winter noch zurück auf eine vielversprechende dritte Halbrunde in der Landesliga Ost. In der Übertrittszeit folgte dann der Abgang von Chefcoach Qerim Idrizaj in Richtung Micheldorf, worauf Helmut Puttinger die Geschicke des Übungsleiters übernahm. Dessen Engagement beim aktuellen Tabellenzehnten fand dann nach sportlich ernüchternden zehn Pflichtspielen auf der Trainerbank des SCs ein Ende – interimistisch übernimmt der bisherige Co-Trainer Matthias Niedermair. Ligaportal sprach mit Obmann Rene Schartner über den Trainerwechsel und die Pläne des Klubs.
Nach einer guten Hinrunde, 23 gesammelte Zähler inbegriffen, hatte man in Hörsching keinen Grund zur Sorge, überwinterte man auf einem starken siebten Platz. „Wir sind das zweite Jahr in der Landesliga, das ist bekanntlich das schwerste Jahr wie man sagt. Natürlich ginge mehr, wir hatten aber auch mit Verletzungen zu kämpfen. Ich hoffe, dass die angeschlagenen Spieler langsam wieder fit werden und wir an die Leistungen vom Herbst anknüpfen können.“, mahnte Schartner zur Ruhe und resümierte nüchtern den Leistungsabfall im Frühjahr. Durch den in der Hinrunde erspielten Polster fehlt den Hörschingern dennoch nicht viel für den fixen Klassenerhalt, wiegt man sich aktuell auf Platz Zehn in Sicherheit.
Dennoch habe das Ausscheiden des Trainers zu Beginn der letzten Woche keine sportlichen Gründe: „Das hatte private Hintergründe seitens des Trainers, was wir eingesehen und akzeptiert haben. Er ist letzte Woche am Montag zurückgetreten.“ Übergangsweise übernahm Co-Trainer Matthias Niedermair, die Suche gestaltet sich womöglich auch angesichts der fortgeschrittenen Phase der Saison schwierig. „Es werden schon Gespräche geführt, es ist aber im Fußball nicht so einfach gleich wieder wen zu finden. Für uns und die Mannschaft muss das Gesamtpaket passen.“, ist der Klub laut Schartner gerade noch auf der Suche nach einer langfristigen Lösung. Morgen geht es jedenfalls mit Niedermair auf der Trainerbank gegen die Blau-Weiß Linz Amateure, wo trotz einiger Ausfälle wieder um Punkte gekämpft werden soll. „Die Erwartungen sind, bald wieder voll durchzustarten und die Köpfe wieder in die Höhe zu bringen.“, zeigte sich der Obmann zuversichtlich.