Spielberichte

„Unser Fitnessvorteil war ausschlaggebend“ – Leonding beschließt Saison mit 4:1

ASKÖ Leonding
SK Asten

Zum Abschluss der Bezirksliga Ost feierte ASKÖ Leonding einen 4:1-Heimsieg gegen SK Kornspitz Asten. Zur Pause stand es 1:0, am Ende fiel der Erfolg klar aus – auch wenn Trainer Dominik Schneeberger den Auftritt nüchtern einordnete: „Wenig Tempo, wenig Intensität, Unkonzentriertheiten im Passspiel – trotzdem mehr als verdient gewonnen.“ Den Schlüssel benannte er klar: „Unser Fitnessvorteil war ausschlaggebend.“ Asten versuchte laut Schneeberger, viel Zeit von der Uhr zu nehmen, Leonding zog in Halbzeit zwei das Tempo an und machte den Deckel drauf.

Weiß-Blauer Ball auf Rasen

Foto von Mick Haupt auf Unsplash

Viel Ballbesitz, wenig Tempo – Langwieser eröffnet kurz vor der Pause

Leonding erwischte den Start, den sich der Favorit gegen den Tabellenletzten erhofft hatte – mit sehr viel Ball am Fuß. „Im Grunde von Anfang an, da wir sehr viel Ballbesitz in unseren Reihen hatten“, beschrieb Dominik Schneeberger den Beginn. Doch der Fluss fehlte: „Wenig Tempo, wenig Intensität, ungenaues Passspiel, wenig Angebot nach vorne.“ Ein, zwei gute Möglichkeiten gab es zwar, doch Asten hielt das 0:0 lange fest. Erst als der Gegner gegen Ende des ersten Durchgangs müde wurde, öffneten sich Räume – und Leonding nutzte sie: „Durch einen schönen Ball in die Tiefe auf rechts zu Stefan Maslac und seine Hereingabe auf Sandro Langwieser“, so Schneeberger, fiel das 1:0 (40.). Mit dieser verdienten Führung ging es in die Kabinen.

Nach der Pause legt Leonding zu – spätes 4:1 setzt Schlusspunkt

Mit dem Seitenwechsel blieb Leonding am Drücker. Die Gastgeber kontrollierten das Geschehen und schraubten das Ergebnis Schritt für Schritt nach oben. Moritz Gimpl stellte in Minute 72 auf 2:0, sechs Minuten später legte Marko Tesanovic das 3:0 nach. Asten kam durch ein unglückliches Eigentor von Manuel Pernsteiner zwar auf 3:1 heran (80.), doch die Partie geriet nicht mehr ins Wanken. In der Nachspielzeit setzte Pascal Reich mit dem 4:1 (90.+3) den Schlusspunkt. Zugleich blieb Selbstkritik: „Wir haben in der zweiten Halbzeit einige Chancen nicht zu Ende gespielt – ein höherer Sieg wäre möglich gewesen.“

„Unterdurchschnittlich, aber dennoch verdient“ – nüchterne Einordnung zum Saisonende

So deutlich das Resultat ausfiel, so bodenständig war der Tenor des Trainers. „Es war das erwartete schwere letzte Saisonspiel gegen den Tabellenletzten. Die nötige Spannung noch einmal aufzubauen, war schwierig“, sagte Schneeberger und bilanzierte offen: „Am Ende war es ein Spiel, in dem wir nichts anbrennen ließen – bei einer eher unterdurchschnittlichen Leistung.“ Verbesserungspotenzial konkret zu benennen, fiel ihm in diesem Rahmen schwer: „Solche Spiele sind immer sehr schwer einzuordnen.“ Zum Gegner fand er respektvolle Worte („durchaus bemüht“) und zum Schiedsrichterteam ein kurzes Lob: „Es war okay.“ Damit steht für Leonding ein runder Abschluss mit 4:1 und Platz sieben in der Abschlusstabelle (35 Punkte), während Asten die Saison als Schlusslicht mit vier Zählern beendet.

Bezirksliga Ost: A. Leonding : SK Asten - 4:1 (1:0)

  • 93
    Pascal Reich 4:1
  • 80
    Eigentor durch Maximilian Alexander Neubauer 3:1
  • 78
    Marko Tesanovic 3:0
  • 72
    Moritz Gimpl 2:0
  • 40
    Sandro Langwieser 1:0