In der Bezirksliga Ost hat der SK Amateure Steyr gegen die Union Freller Dach Schiedlberg mit 6:1 gewonnen und laut Co-Trainer Paul Petermair über weite Strecken klar den Ton angegeben. Nach dem 3:0 zur Pause zog Steyr weiter davon, auch wenn Petermair betonte, dass seine Mannschaft trotz der sechs Tore noch einige gute Möglichkeiten liegen ließ.

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Was Petermair nach dem Spiel schilderte, passte genau zum Verlauf der ersten Hälfte. Die Steyrer waren nach seiner Einschätzung „über neunzig Minuten die klar spielbestimmende und bessere Mannschaft am Feld“ und brachten diese Überlegenheit ab der 25. Minute auch auf die Anzeigetafel. Julian Lumetzberger erzielte das 1:0, Mehmet Cetin legte in der 37. Minute das 2:0 nach, und noch vor der Pause erhöhte Marcell Horvath in der 43. Minute auf 3:0. Gerade diese Phase sah der Co-Trainer als entscheidend an. „Nach den ersten beiden Treffern kippte das Spiel noch mehr auf unsere Seite, und wir gingen verdient mit 3:0 in die Halbzeit“, sagte Petermair.
Nach dem Seitenwechsel machte Steyr dort weiter, wo die Mannschaft vor der Pause aufgehört hatte. Samir Mehmeti stellte in der 54. Minute auf 4:0, ehe Schiedlberg durch Marco Thomas Öhlinger nur zwei Minuten später auf 4:1 verkürzte. Viel änderte dieser Treffer am Gesamtbild aber nicht mehr, denn die Gastgeber blieben das aktivere Team und bauten den Vorsprung weiter aus. Daniel Bilic traf in der 65. Minute zum 5:1, den Schlusspunkt setzte erneut Mehmeti mit seinem zweiten Tor zum 6:1 in der 90. Minute. Für Petermair hing dabei viel am ersten Tor: „Es ist immer wichtig, den ersten Treffer zu erzielen. Danach taten wir uns in meinen Augen leichter und erzielten auch das 2:0 und 3:0 noch vor der Halbzeit.“
Den klaren Heimsieg erklärte der Co-Trainer vor allem mit dem Auftritt seiner gesamten Mannschaft. „Wir sind im Kollektiv als Mannschaft aufgetreten und haben unsere Chancen eiskalt genutzt, obwohl wir noch einige Großchancen liegen gelassen haben“, sagte Petermair. Damit sprach er einen Punkt an, der trotz des deutlichen Ergebnisses interessant blieb: Steyr war nicht nur überlegen, sondern hätte das Resultat aus seiner Sicht sogar noch höher schrauben können. Verbesserungspotenzial sieht er außerdem in der personellen Breite. „Im Moment versuchen wir, die noch verletzten Spieler wieder ins Teamtraining zu integrieren. Dadurch wird der Kader noch breiter und wir sind in der Offensive noch flexibler.“ Über den Gegner meinte Petermair: „Der Gegner war stets bemüht, aber an diesem Tag nicht auf Augenhöhe.“ Mit der Leistung des Unparteiischen war er ebenfalls einverstanden: „Die Schiedsrichterleistung war in meinen Augen sehr in Ordnung.“
Für den SK Amateure Steyr war dieses 6:1 damit auch eine klare Fortsetzung der starken Auftritte auf eigenem Platz. Petermair erinnerte nach dem Schlusspfiff an den bisherigen Saisonverlauf und zog eine einfache Linie: „Wir haben jetzt nach dem Ausrutscher in Kematen in drei Heimspielen neun Punkte geholt und möchten natürlich genau so weitermachen.“ Nach vier Runden stehen die Steyrer damit bei neun Punkten und vorne mit dabei. Der Freitagabend gegen die Union Schiedlberg lieferte vor allem eine Bestätigung für das, was der Co-Trainer immer wieder hervorhob: Steyr hatte mehr vom Spiel, ließ hinten wenig aufkommen und belohnte sich diesmal auch in deutlicher Form auf der Anzeigetafel.