Spielberichte

FC Spitz Attnang, Trainer Benjamin Troppmair: „Zu null und effizient“ – 2:0 in Windischgarsten

SPG Windischgarsten/Spital
FC Attnang

Pragmatisch, selbstkritisch und zugleich erleichtert – so ordnet Benjamin Troppmair den Auswärtsauftritt seines Teams in der Bezirksliga Süd ein. Nach dem Duell zwischen der SPG Windischgarsten/Spital und dem FC Spitz Attnang überwiegt bei Attnang die Zufriedenheit über Effektivität und defensive Stabilität – untermauert von klaren Worten zur spielerischen Qualität. Troppmair betont die fairen Rahmenbedingungen und richtet den Fokus trotz positiver Aspekte rasch nach vorne.

Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

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Nüchterne Einordnung und klare Worte

Der Trainer blieb nach dem Schlusspfiff seiner Linie treu: Leistung sauber einordnen, Ertrag mitnehmen. Der Tenor: verdient, aber nicht glanzvoll. Am wichtigsten war ihm die defensive Konsequenz – das „Zu-null“ als Basis und Signal. Wörtlich sagte er: „Positiv war natürlich, dass wir zu null gewonnen haben, aber ansonsten ist es besser, wenn wir dieses Spiel schnell vergessen und uns dem nächsten Gegner widmen, weil wir nicht unsere beste Leistung gezeigt haben.“

Spielrhythmus und die entscheidenden Momente

Die erste Halbzeit beschrieb Troppmair als chancenarm – passend zum 0:0 zur Pause. Eine gute Gelegenheit vergab kurz vor dem Seitenwechsel Hamza Bektik. Nach Wiederbeginn fiel der Knoten: In der 61. Minute traf Philip Wögerer nach einem Eckball zum 1:0. Vier Minuten später erhöhte Adam Selim in der 65. Minute nach einer flüssigen Kombination über Hamza Bektik und Merlind Krasniqi auf 2:0. Dazu passte Troppmairs nüchterne Standards-Bilanz: Bei den eigenen ruhenden Bällen sei im Grunde nur der Eckball, der zum Führungstor führte, wirklich gefährlich gewesen; die Gastgeber hätten vor der Pause zwar die eine oder andere Ecke gehabt, „aber nichts wirklich Zwingendes“.

Atmosphäre, Fairness und ein überragender Rückhalt

Abseits der Analyse lobte Troppmair die fair geführte Partie und die souveräne Spielleitung. Ebenso positiv fiel sein Urteil über Rahmen und Platz aus: „Man muss Windischgarsten ein Lob aussprechen. Wir haben auf einem Top-Rasen in einer Top-Anlage spielen dürfen. Es ist sehr harmonisch und freundschaftlich abgelaufen, auch wenn man gemerkt hat, dass es für beide um viel geht. Wir spielen immer wieder gerne in Windischgarsten.“ Den Unterschied sah er im geschlossenen Defensivverbund – und besonders zwischen den Pfosten: „Unser Tormann hat alles weggeholt, was es zu halten gab. Für mich ist der Spieler des Spiels Philipp Bauer.“

Bezirksliga Süd: Windischgarsten/Spital : FC Attnang - 0:2 (0:0)

  • 65
    Adam Selim 0:2
  • 61
    Philip Wögerer 0:1