Spielberichte

Manuel Kühn (Trainer SPG Windischgarsten/Spital): „Wir waren bis zur 90. überlegen“

SPG Windischgarsten/Spital
Union Thalheim

In der Bezirksliga Süd feierte die SPG Windischgarsten/Spital am 20. Spieltag einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen die Union Thalheim. Trainer Manuel Kühn sprach von einem klaren Auftritt seiner Mannschaft und hob vor allem Disziplin, Kompaktheit und schnelles Umschalten hervor. Die Tore von Marco Huber, Andreas Gösweiner und Jürgen Gressenbauer setzten die entscheidenden Akzente. „Wir waren heute klar die bessere Mannschaft“, sagte Kühn, der anmerkte, dass mit etwas mehr Fortune sogar ein noch höherer Sieg möglich gewesen wäre.

Zwei Spieler in weißen und roten Dressen im Zweikampf um den Ball

Foto von Emma Benedict auf Unsplash

Windischgarsten/Spital hat mehr vom Spiel – Huber stellt vor der Pause auf 1:0

Von Beginn an übernahm Windischgarsten/Spital die Kontrolle, setzte die Gäste unter Druck und suchte stetig den Weg nach vorne. Manuel Kühn fasste seine Sicht deutlich zusammen: „Wir waren heute klar die bessere Mannschaft, hatten die besseren Torschüsse, die klareren Aktionen und waren von der ersten bis zur neunzigsten Minute klar überlegen.“ Diese Überlegenheit zahlte sich nach knapp einer halben Stunde aus: In Minute 28 traf Marco Huber zur verdienten 1:0-Führung. Danach blieb die SPG am Drücker, ließ hinten wenig zu und nahm das 1:0 mit in die Kabine. Zur Pause stand es 1:0, und am Spiel änderte sich zunächst nichts: Die Hausherren bestimmten weiter das Tempo und das Geschehen.

Nach der Pause legt die SPG zu – Gösweiner erhöht, Gressenbauer setzt den Schlusspunkt

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Windischgarsten/Spital agierte konzentriert, hielt die Ordnung und lauerte auf den richtigen Moment. „Wir haben uns klar an den Plan gehalten. Wir waren in der Defensive kompakt und gut im Umschalten. Mit etwas Glück können wir noch höher gewinnen“, erklärte Kühn. Der nächste Treffer fiel in diese Phase: Andreas Gösweiner stellte in Minute 56 auf 2:0. Den Deckel machte schließlich Jürgen Gressenbauer drauf, der in der 73. Minute zum 3:0 traf. Kühn sprach von einem besonderen Moment: „Das Tor von Jürgen Gressenbauer war ein Geniestreich.“ Insgesamt, so der Trainer, seien es „tolle Tore“ gewesen – und der Lohn für einen disziplinierten Auftritt.

Kühns Analyse: diszipliniert, kompakt – Thalheim nicht in Topform, keine Diskussionen

In seiner Nachbetrachtung blieb Manuel Kühn bei klaren Worten. „Wir hätten den Gegner heute etwas besser erwartet. Thalheim war nicht in seiner Topform und wir konnten das gut ausnützen“, sagte der Coach, der die eigene Stabilität betonte und die klare Rollenverteilung am Platz unterstrich. Diskussionen über den Unparteiischen wollte er keine aufmachen – es gab aus seiner Sicht nichts zu beanstanden. Auffällig war, wie konsequent die SPG an ihrem Matchplan festhielt und nach der Pause noch zulegte. Kühn sah sein Team auf dem richtigen Weg und blickt entsprechend zuversichtlich nach vorne: Jetzt gilt es, den Schwung aus diesem 3:0-Heimsieg mitzunehmen, weiter kompakt zu stehen und sich für die Arbeit wieder zu belohnen.

Bezirksliga Süd: Windischgarsten/Spital : Thalheim - 3:0 (1:0)

  • 73
    Jürgen Gressenbauer 3:0
  • 56
    Andreas Gösweiner 2:0
  • 28
    Marco Huber 1:0