In der Bezirksliga Süd musste sich die SPG Windischgarsten/Spital am Donnerstag zu Hause mit 1:5 dem SV Bögl Hohenzell geschlagen geben. Hohenzell war über weite Strecken das aktivere Team, führte schon zur Pause 0:2 und legte unmittelbar nach Wiederbeginn nach. Co-Trainer Werner Sickinger sprach von einem kompakten Auftritt und einem verdienten Dreier: "Das 3:0 gleich nach der Pause war entscheidend." Am Ende stand ein klares Ausrufezeichen in der Fremde.

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Vom Anpfiff weg suchte Hohenzell den Vorwärtsgang – so schilderte es auch Co-Trainer Werner Sickinger: "Wir waren grundsätzlich die aktivere Mannschaft." Und die Gäste belohnten sich früh: Bereits nach sieben Minuten stellte Stefan Glechner auf 0:1. Die Führung gab Sicherheit, die Zweikämpfe wurden angenommen, und Hohenzell blieb am Drücker. In Minute 23 legte Simon Ness das 0:2 nach, womit die Richtung gesetzt war. "Wir waren kompakt, hinten gut gestanden", sagte Sickinger später, und genau so wirkte es: Windischgarsten/Spital fand nur selten Räume, zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel ein klares 0:2.
Aus der Kabine kam Hohenzell mit Schwung – und traf sofort. In der 46. Minute erhöhte Jonas Seidlmann auf 0:3, jener Moment, den Werner Sickinger später als Schlüssel nannte: "Das 3:0 gleich nach der Pause war entscheidend." Er beschrieb die Szene so: "Wir sind vorne wieder draufgegangen, haben den Ball erobert und aus der zweiten Reihe abgeschlossen, ein bisschen abgefälscht – das war das 3:0." Die Gäste blieben konsequent: Fabian Glechner stellte in der 50. Minute auf 0:4, Simon Ness legte in Minute 62 das 0:5 nach. "Wir hätten sicher noch die eine oder andere Möglichkeit gehabt, aber das 5:1 geht so in Ordnung", hielt der Co-Trainer fest.
Die Heimischen kamen in der Schlussphase noch zum Torerfolg: In der 76. Minute verkürzte Florian Wankmüller auf 1:5. Am Charakter der Partie änderte das nichts, auch weil Hohenzell die Zweikämpfe annahm. Sickinger hob den Gegner fair hervor: "Spital war auch aggressiv." Zum Unparteiischen meinte er: "Es gibt immer wieder Fouls, die schwierig zu pfeifen sind. Vielleicht hätte man früher mit Gelb agieren können. Am Ende war es grundsätzlich in Ordnung." Sein Gesamturteil fiel eindeutig aus: "Wir waren in den meisten Belangen die bessere Mannschaft – Zweikampf, Spielweise, Aggressivität, Torchancen. Ein verdienter Sieg." Laut aktueller Tabelle hält Hohenzell bei 37 Punkten auf Rang fünf, Windischgarsten/Spital bei 18 Zählern auf Platz 13.