In der Bezirksliga Süd setzte sich Tabellenführer FC Hertha Wels Amateure im Spitzenspiel gegen SPG Allhaming/Weißkirchen 1b mit 4:2 durch. Vier Treffer vor der Pause legten den Grundstein, zur Halbzeit hieß es 4:0. Nach dem Seitenwechsel kam der Gast mit einem Doppelschlag noch einmal heran, doch die Welser brachten den Sieg sauber über die Zeit. Sektionsleiter Adnan Begic lobte Vorbereitung, Zusammenhalt und eine Mannschaft, die den Matchplan von Beginn an auf den Platz brachte.

Image by Lutz Peter from Pixabay
Hertha erwischte einen Start nach Maß und hatte von Beginn an mehr vom Spiel. Schon in der 5. Minute stellte Gabriel Dretvic auf 1:0, fünf Minuten später erhöhte Oliver Anwar auf 2:0. Die Hausherren blieben am Drücker, ließen hinten wenig zu und nutzten vorne die Chancen eiskalt: Suvad Jahic traf in Minute 40 zum 3:0. Tief in der langen Nachspielzeit der ersten Hälfte – es wurden mehrere Minuten nachgespielt – legte Dretvic mit seinem zweiten Treffer zum 4:0 nach (45.+6). „Wir haben gewusst, was auf uns zukommt. Wir spielen gegen eine Topmannschaft der Liga. Das Trainerteam hat uns sehr gut vorbereitet – und die Jungs haben es umgesetzt“, sagte Adnan Begic. Und er ergänzte: „Zur Pause hat es 4:0 gestanden. Unsere kongruente Spielweise hat sich wieder als Erfolgsmodell erwiesen.“
Nach dem Seitenwechsel zeigte der Gast, warum er in der Bezirksliga vorne mitmischt. Erolind Gashi verkürzte mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten: erst das 4:1 in der 63., gleich danach das 4:2 in der 65. Minute. Hertha ließ sich davon aber nicht aus der Bahn werfen, stand kompakt und brachte den Vorsprung über die Distanz. „Alle vier Tore in der ersten Halbzeit waren wichtig, sie sind zum richtigen Zeitpunkt gefallen. Wir haben die ersten 45 Minuten zu hundert Prozent dominiert“, sagte Begic. Gleichzeitig zollte er dem Gegner Respekt: „Nach der Pause ist Allhaming/Weißkirchen munter geworden. Die haben gezeigt, dass sie eine super Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern haben.“ Dass die Welser in der Pause klar führten, erwies sich am Ende als das Polster, das den Heimsieg absicherte.
Aus Sicht des Teammanagers war der Schlüssel die Hertha-Geschlossenheit. „Zusammenhalt, kongruente Spielweise und der Wille zu gewinnen – das war heute unsere größte Stärke“, hielt Begic fest. Verbesserungswünsche blendet er trotz des Sieges nicht aus: „Eine Grenze nach oben gibt es nicht. Wir haben sehr junge Spieler und wollen uns mit jedem Spiel weiter steigern.“ Erwähnenswert war auch die lange Nachspielzeit vor der Pause: „Auf der Gegenseite gab es eine Verletzung, deshalb wurde die erste Halbzeit um rund zehn Minuten verlängert. Sonst war die Schiedsrichterleistung sehr gut.“ Passend dazu das Umfeld am Platz: „Die Stimmung im Stadion war super. Es waren sehr viele Fans da.“ Mit dem 4:2 im Topduell gegen Allhaming/Weißkirchen 1b unterstreichen die Welser ihre Rolle an der Tabellenspitze und gehen mit viel Rückenwind in die nächste Runde.