Spielberichte

„Die Anfangsphase haben wir verschenkt“ – Bögl über Eberschwangs 1:2 nach frühem Eigentor

Allhaming/Weißkirchen 1b
SV Eberschwang

In der Bezirksliga Süd unterlag der SV Eberschwang bei der SPG Allhaming/Weißkirchen 1b mit 1:2. Aus Sicht der Gäste fiel die Entscheidung früh: ein unglückliches Eigentor, kurz darauf das 0:2 – erst nach der Pause brachte Senahid Bekanovic den Anschluss. Trainer Josef Bögl blieb dennoch konstruktiv: „Die Anfangsphase haben wir verschenkt, danach war unser Spiel in Ordnung.“ Der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen, am Ende stand eine bittere, aber knappe Auswärtsniederlage.

Trainingsball in Weiß, Blau und Orange. Im Hintergrund trainieren Spieler bei Flutlicht

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Früher Schock und schnelles 2:0 – Eberschwang braucht Anlauf

Die Partie hatte kaum begonnen, da lag Eberschwang bereits hinten: Ein Eigentor von Christoph Kroiss stellte in Minute 2 auf 1:0. Für Josef Bögl passte das ins unglückliche Bild eines dünn besetzten Kaders: „Wir hatten wieder einige Ausfälle und waren ersatzgeschwächt. Die Anfangsphase war nicht gut, da haben wir das Spiel leichtfertig verschenkt.“ Allhaming/Weißkirchen 1b blieb effizient und legte nach: In der 20. Minute erhöhte Lukas Mayrhofer auf 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Umso ärgerlicher für die Gäste, weil sie sich nach dem Doppelschlag fingen und die Kontrolle in Teilen zurückeroberten. „Ab diesem Zeitpunkt waren wir eigentlich gut im Spiel und haben ein ordentliches Spiel abgeliefert“, hielt Bögl fest. Seine Elf stand nun kompakter, kam besser in die Zweikämpfe und meldete sich damit zurück – nur ohne zählbaren Ertrag vor dem Seitenwechsel.

Anschluss durch Bekanovic – „Mit etwas Glück wäre der Ausgleich möglich gewesen“

Nach der Pause blieb Eberschwang am Drücker und wurde belohnt: Senahid Bekanovic verkürzte in der 56. Minute auf 2:1. Wie der Treffer fiel, beschrieb der Coach detailliert: „Das war ein Freistoß aus dem Halbfeld, wir haben den zweiten Ball gewonnen und Bekanovic hat den Ball humorlos unter die Latte gehämmert.“ Der Anschluss gab Rückenwind, die Gäste spielten weiter mutig nach vorne. „Danach war unser Spiel okay. Mit etwas Glück wäre sogar der Ausgleich möglich gewesen“, meinte Bögl. Möglichkeiten sah er durchaus, doch am Ende fehlten Genauigkeit und das nötige Quäntchen Fortune im Abschluss. „Wir hätten die eine oder andere Situation besser nutzen können, ist uns aber nicht gelungen.“ So blieb es bis zum Schluss beim knappen Rückstand, den die Heimischen solide über die Zeit brachten.

Bögl ordnet ein: Starker Gegner, fairer Schiri – und ein positives Saisonfazit

In seiner Analyse blieb Josef Bögl sachlich und fair gegenüber dem Gegner: „Weißkirchen ist nicht umsonst vorne dabei, die haben eine gute Mannschaft. Am Ende haben sie zwei Tore gemacht, wir nur eines – deshalb ist der Sieg verdient.“ Den Knackpunkt sah er klar ganz zu Beginn: „Das Eigentor gleich zu Beginn hat uns einen Knacks gegeben. Wir wollten das Spiel lange offen halten, nach dem 0:1 und dem schnellen 0:2 war das schwer.“ Auch zum Unparteiischen fand er klare Worte: „Der Schiedsrichter war in Ordnung.“

Über die gesamte Saison hinweg überwiegt beim Trainer die Zufriedenheit: „Wir wollten im Mittelfeld, vielleicht vorne, landen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Das ist uns gelungen. Die Mannschaft hat mit Herz und Leidenschaft eine tadellose Saison gespielt.“ Nach 26 Runden steht Eberschwang mit 42 Punkten auf Rang sechs, Allhaming/Weißkirchen 1b hält als Vierter bei 47 Zählern – ein Abschluss, auf dem beide Seiten aufbauen können.

Bezirksliga Süd: Allh./Weißk. 1b : Eberschwang - 2:1 (2:0)

  • 56
    Senahid Bekanovic 2:1
  • 20
    Lukas Mayrhofer 2:0
  • 2
    Eigentor durch Christoph Kroiss 1:0