Deutlicher Abschluss in der Bezirksliga Süd: Die Union SRW Schlierbach kassiert zum Saisonkehraus ein 0:6 gegen die Union HOVA Adlwang. Schon zur Pause stand es 0:2, nach dem Seitenwechsel legten die Gäste konsequent nach. Der Knackpunkt aus Adlwang-Sicht war eine frühe Glanztat von Keeper Marvin Panhölzl, ehe David Klinglmayr zum Doppeltorschützen avancierte. „Ab dem 1:0 war’s ein Selbstläufer“, sagte Sektionsleiter Mario Schoißwohl, der eine über weite Strecken spielbestimmende und sehr abgeklärte Auswärtsleistung seiner Mannschaft sah.

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Die ersten Minuten waren noch spannend, denn Schlierbach tauchte früh gefährlich vor dem Gästetor auf. Adlwanger Sektionsleiter Mario Schoißwohl ordnete diesen Moment klar ein: „Der entscheidende Augenblick war sicher in der Anfangsphase die Parade unseres Tormanns. Wenn der drin gewesen wäre, wäre es ein ganz anderes Spiel geworden.“ Kurz darauf bekamen die Gäste Oberwasser. In Minute 22 eröffnete David Klinglmayr den Torreigen zum 0:1, nur sechs Minuten später legte Lukas Holzinger das 0:2 nach. Mit dieser klaren Führung im Rücken kontrollierte Adlwang das Geschehen bis in die Pause und ließ hinten wenig zu. „Wenn das 2:1 fällt, hätte es nochmal spannend werden können“, meinte Schoißwohl, aber dazu kam es nicht. Stattdessen blieben die Gäste ruhig, hielten den Ball, gewannen ihre Duelle und nahmen die Halbzeitführung verdient mit in die Kabine.
Nach dem Wechsel blieb Adlwang das aktivere Team und legte die nächste Schippe drauf. Iustin Alin Olariu erhöhte in der 54. Minute auf 0:3, Antonio Dramac stellte nach 66 Minuten auf 0:4. Spätestens da war die Partie entschieden, doch die Gäste blieben am Drücker: In Minute 77 traf Ivan Dramac zum 0:5, ehe David Klinglmayr mit seinem zweiten Treffer (86.) das halbe Dutzend vollmachte. Schoißwohl erklärte, warum sein Team den Nachmittag so klar auf seine Seite zog: „Wir wussten, wenn wir in die Zweikämpfe kommen, die hohen, weiten Bälle verteidigen und dazu den Ball halten, den Gegner laufen lassen und spielerisch reinkommen, haben wir hier eine gute Chance. Das war unser Matchplan.“
Besonders freute ihn der Befreiungsschlag für den Doppelpacker: „Die zwei Tore von David Klinglmayr freuen mich extrem. Er hat lange drauf warten müssen und zusätzlich lobe ich auch noch den überragenden Ivan Dramac. Ein Unterschiedsspieler, der für mich der Spielmacher ist. Ivan ist in den letzten Wochen in Topform und ist so sicher der beste auf seiner Position in der Liga."
Insgesamt strahlte der Sektionsleiter Zufriedenheit aus: „Wir sind jetzt vier Spiele ungeschlagen, machten 10 Punkten, mit einem Torverhältnis von 18:6 und fügten Schlierbach die erste Heimniederlage zu. Ich bin mega stolz auf diese unglaubliche Truppe. Der Zusammenhalt und der Kampfgeist sind top. Ich liebe jeden einzelnen Spieler aus der 1B und Kampfmannschaft für das, was ich hier erleben darf, mit lauter tollen Charakteren.“
Trotz des klaren Ergebnisses blieb Schoißwohl respektvoll gegenüber dem Gegner. „Es tut mir ein bisschen leid für Schlierbach rund um Ewald Holinger. Wir haben ein gutes Verhältnis und sind hier immer gern zu Gast. Auch hier Gratulation zur tollen Saison und dem tollen neuen Vereinsheim. Aber bei uns ist heute einfach alles aufgegangen“, sagte er und sprach von einer Leistung, die „spielerisch fast von einem anderen Planeten“ war. Auch zum Schiedsrichterteam fand er Worte: „Das Schiedsrichterteam war ausgezeichnet. Es gab leider nur eine Fehlentscheidung – das Foul an David Klinglmayr hätte Elfmeter sein müssen. Aber insgesamt war es ordentlich.“ Den Unterschied an diesem Tag machte für ihn vor allem die Haltung aus: „Für beide Teams ist es um nichts mehr gegangen, aber wir wollten den Sieg unbedingt – auch als Revanche für die Heimniederlage nach 2:0-Führung und dann die Wendung zur 2:3 Niederlage."
Zum Schluss schickte der Sektionsleiter noch Grüße in die Liga: „Ein großes Dankeschön an den Verein in Adlwang, die Trainer, Funktionäre, Vorstand, Sponsoren und Spieler: Ohne euch wäre dieses Märchen nicht möglich – und alles Gute sowie Dankeschön an die ganze Bezirksliga-Süd. Gratulation auch an St. Marienkirchen/Wallern 1b zum verdienten Meistertitel, sowie alles Gute an Hertha Wels für die Aufstiegsrelegation und Thalheim für die Abstiegsreligation.“