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UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt sieht gehaltenen Elfmeter als Wendepunkt beim 1:0

SV Eberschwang
UFC PTA

In der Bezirksliga Süd hat sich der SV Eberschwang dem UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt mit 0:1 geschlagen geben müssen. Nach einer torlosen ersten Hälfte entschied Jonas Sinzinger die ausgeglichene Partie in der 76. Minute. Co-Trainer Georg Kallinger sah den entscheidenden Moment aber schon davor: Der gehaltene Elfmeter in der zweiten Halbzeit habe das Spiel in die Richtung seiner Mannschaft kippen lassen.

Spieler in gelben Stutzen und türkisen Schuhen mit Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ausgeglichen bis zur Pause, Entscheidung nach dem Wechsel

Viel trennte beide Mannschaften lange nicht. Georg Kallinger, Co-Trainer des UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt, sprach nach dem Schlusspfiff von einer engen Begegnung und traf damit den Charakter dieser 90 Minuten ziemlich genau. „Die Partie war ziemlich ausgeglichen“, sagte er. Das spiegelte sich auch im Zwischenstand wider, denn zur Pause stand es 0:0. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen, ehe aus Sicht der Gäste eine Szene besonders an Bedeutung gewann. „In der zweiten Halbzeit war der gehaltene Elfmeter der Moment, in dem es in unsere Richtung gekippt ist“, sagte Kallinger. Später nutzte UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt seine Chance, Jonas Sinzinger traf in der 76. Minute zum 0:1, und dieser Treffer reichte am Ende zum Auswärtssieg.

Defensive Disziplin als Grundlage für den Auswärtssieg

Dass dieser knappe Vorsprung über die Zeit gebracht wurde, führte Kallinger vor allem auf die Arbeit gegen den Ball zurück. „Die Disziplin in der Defensive war für uns ausschlaggebend“, sagte er, und genau diesen Punkt hob er auch bei der Frage nach den Stärken seiner Mannschaft noch einmal hervor. „Unsere größte Stärke lag in der Disziplin und im Siegeswillen.“ Gerade gegen den SV Eberschwang sei das wichtig gewesen. Kallinger beschrieb die Gastgeber als „körperlich extrem stark“ und „extrem stark bei Standardsituationen“. Umso mehr bekam dieser Erfolg aus seiner Sicht Gewicht, weil seine Mannschaft in einer umkämpften Partie die Ordnung hielt und gegen einen robusten Gegner konzentriert blieb.

Drei Punkte mitgenommen, in der Offensive sieht Kallinger noch Arbeit

Ganz ohne Kritik wollte Kallinger den Auftritt trotz des 1:0 aber nicht stehen lassen. „Verbesserungspotenzial sehe ich eindeutig in der offensiven Spielentwicklung“, sagte der Co-Trainer offen. Der Sieg in Eberschwang war für ihn also kein Anlass, alles schönzureden, sondern eher ein Hinweis darauf, dass UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt auch dann bestehen kann, wenn spielerisch noch nicht alles zusammenpasst. Zur Elfmeterszene, die für ihn die strittigste Szene der Partie war, fand Kallinger ebenfalls klare Worte: „Das war sicher die strittigste Szene, aber der Schiedsrichter ist damit sehr gut umgegangen.“ Unter dem Strich nahm UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt damit einen hart erarbeiteten Auswärtssieg aus Runde zwei mit und hält nach zwei Spielen bei sechs Punkten.

Bezirksliga Süd: Eberschwang : UFC PTA - 0:1 (0:0)

  • 76
    Jonas Sinzinger 0:1