In der Bezirksliga Süd hat der UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt gegen die SPG Windischgarsten/Spital mit 2:0 gewonnen. Entscheidend war aus Sicht von Co-Trainer Georg Kallinger die Phase rund um das erste Tor: Nach einem ausgeglichenen Beginn brachte die Führung Sicherheit, ehe Manuel Zeppetzauer mit seinem Doppelpack noch vor der Pause für klare Verhältnisse sorgte. Dazu ließ der Aufsteiger in der Defensive kaum etwas zu.
Lange war es jene Partie, die Kallinger nach dem Schlusspfiff beschrieben hat: eng, diszipliniert und auf Augenhöhe. „Das Spiel war taktisch am Anfang sehr ausgeglichen. Bis zum ersten Tor haben sich beide Mannschaften nichts geschenkt“, sagte der Co-Trainer. Genau so entwickelte sich auch die erste halbe Stunde. Peterskirchen suchte die Kontrolle, Windischgarsten/Spital hielt dagegen, ohne dass sich eine Mannschaft früh entscheidend absetzen konnte. Der erste Wirkungstreffer fiel dann in der 30. Minute, als Manuel Zeppetzauer das 1:0 erzielte. Für Kallinger war das der Schlüsselmoment des Nachmittags. „Die 1:0-Führung hat Ruhe ins Spiel gebracht und uns einfach in die richtige Richtung gelenkt“, erklärte er. Und tatsächlich legten die Gastgeber rasch nach. Nur sechs Minuten später traf Zeppetzauer erneut und stellte auf 2:0. Damit war die Richtung der Partie noch vor dem Seitenwechsel klar, zur Pause stand bereits der Endstand.
Dass Peterskirchen diesen Vorsprung anschließend über die Zeit brachte, führte Kallinger nicht auf Zufall oder einzelne Szenen zurück, sondern vor allem auf die Art und Weise, wie seine Mannschaft gearbeitet hat. „Die Disziplin war brutal stark. Die taktische Vorgehensweise, die Disziplin und die Schärfe in den Zweikämpfen“, hob er hervor. Gerade dieser Punkt zog sich aus seiner Sicht durch das gesamte Spiel. Peterskirchen blieb in der Ordnung, arbeitete sauber gegen den Ball und machte es dem Gegner schwer, zu klaren Möglichkeiten zu kommen. „Wir haben in der Verteidigung nichts anbrennen lassen. Wir haben eigentlich keine Chancen zugelassen“, sagte Kallinger. Damit beschreibt er den Kern dieses 2:0-Erfolgs ziemlich genau. Vorne genügten diesmal zwei Treffer in kurzer Zeit, hinten stand die Mannschaft stabil. Kallinger ging sogar noch einen Schritt weiter und meinte, dass aufseiten des UFC auch „Chancen für mehr Tore“ da gewesen wären. So blieb unterm Strich ein Heimsieg, der nicht laut daherkam, aber sehr kontrolliert wirkte.
Interessant war nach dem Spiel auch Kallingers Blick auf den Gegner. Er stellte klar, dass die Partie aus seiner Sicht bis zum ersten Gegentor offen war. „Die Leistung des Gegners war bis zum ersten Gegentor eigentlich ausgeglichen. Sie haben eigentlich das Gleiche gespielt wie wir auch“, sagte er. Erst mit der Führung kippte das Spiel auf die Seite der Hausherren. In der Schlussbetrachtung sprach Kallinger außerdem einen Punkt an, der den Sonntagnachmittag überschattete: die Verletzung des gegnerischen Torwarts. Ohne Details zu nennen, formulierte er seine Wünsche sehr deutlich: „Ich möchte dem Tormann einfach nur alles Gute wünschen und gute Genesung.“ Daneben hob er auch das Miteinander auf dem Platz hervor und fand lobende Worte für das Schiedsrichterteam. „Die Schiedsrichter heute waren hervorragend. Die Leistung von Referee Aichner war super, und es hat keine kritischen Szenen gegeben“, sagte Kallinger. Für den UFC Peterskirchen steht damit ein sauber herausgespielter 2:0-Erfolg zu Buche, mit dem die Mannschaft nach sieben Runden bei zehn Punkten hält. Vor allem die Art, wie kompakt und konsequent der UFC aufgetreten ist, dürfte dem Co-Trainer nach diesem Nachmittag besonders gefallen haben.