USV Raiffeisen Eggelsberg/Moosdorf drehte im Bezirksliga‑West‑Duell gegen Union CAB Rainbach/Innkreis einen frühen Rückstand in einen souveränen 5:2‑Heimsieg. Trainer Wolfgang Felber zeigte sich zufrieden: Seine Mannschaft habe nach dem Fehlstart Ruhe bewahrt, den Ball gut laufen lassen und vor allem bei Standards enorme Wucht entwickelt. „Wir sind hungrig, spritzig und haben eigentlich nichts zu verlieren – getragen von Burschen aus der eigenen Umgebung. Das ist unsere Ansage für den nächsten Gegner“, betonte der Coach. Die Partie verlief fair und wurde aus seiner Sicht gut geleitet.

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„Wir waren relativ früh 0:1 hinten – ein Eigenfehler (Torschütze: Benjamin Suljanovic). Dann hatten wir ein, zwei Möglichkeiten zum Ausgleich, Kevin Samstag schoss einmal knapp drüber. Das waren in der 1. Hälfte die Schlüsselszenen“, ordnete Felber ein. Kurz nach Wiederbeginn kippte das Spiel: „Innerhalb von zwei Minuten machten wir den Doppelschlag zur 2:1‑Führung (Torschützen: Felix Mayr-Kainz und Kevin Samstag), ab da war unsere Überlegenheit klar.“ In der Folge behielt Eggelsberg/Moosdorf die Kontrolle und stellte schließlich auf 5:2 (Torschütze: Philipp Felber). Felbers Fazit: „Ob das jetzt 5:2, 4:2 oder 6:2 ausgeht – das Spiel war auf unserer Seite.“
Bei ruhenden Bällen sah Felber sein Team mit Vorteil – und mit einem echten Ausrufezeichen: „Wir haben ein gewaltiges Freistoßtor durch Philipp Felber geschossen – aus 27 Metern direkt ins Kreuzeck. Unsere Standards waren heute brandgefährlich.“ Angesprochen auf eine heikle Szene sagte er: „Es hat aus meiner Sicht einen Elfer für den Gegner gegeben, ich glaube zum 4:2 (Torschütze: Rumen Stefanov Kerekov) – der Schiedsrichter hat so entschieden, kein Problem.“
„Trotz des frühen 0:1 waren wir insgesamt mehr im Ballbesitz und haben das am Ende auch in Tore umgemünzt“, so Felber. Größere Umstellungen seien nicht nötig gewesen: „Wir haben einmal aus Vorsicht gewechselt, weil einer bei uns Gelb hatte. Taktisch mussten wir nichts ändern – wir waren im Spiel.“ Mit Blick nach vorn bleibt der Trainer ambitioniert: „Daheim sind wir top, auswärts haben wir Luft nach oben. Wir wollen unseren Aufwind mitnehmen und die nächsten drei Punkte bestätigen.“ Die Marschroute bleibt langfristig klar: „Wir setzen seit eineinhalb Jahren stark auf den eigenen Nachwuchs – sechs, sieben unter 20 Jahren sind fix in der Kampfmannschaft. Wenn wir solche Spiele drehen, ist das super. Wir wissen aber, dass Fußball auch andere Seiten hat – und sind auf das, was kommt, vorbereitet.“