Nach dem Auswärtsspiel bei SV Bäck Baggerungen Lambrechten ordnete Bernhard Bauböck den Auftritt seiner Union Sanube Diersbach ein: „Direkt nach dem 4:2 haben wir die Partie kontrolliert, aber je länger das Spiel gedauert hat, desto mehr hat Lambrechten gedrückt. Fünf Minuten vor Schluss fiel dann noch das 4:3 – am Ende haben wir aber kein Tor mehr kassiert und verdient 4:3 gewonnen.“ In der Bezirksliga West sprach der Sektionsleiter-Stellvertreter über Kontrolle nach dem 4:2, die späte Spannung und personelle Umstellungen: Die Flügelspieler Michael Pötzl und Tobias Mayrhofer fehlten verletzt.

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„Zum Spielverlauf: Wir sind gut gestartet und gingen in Führung.“ Früh brachte Lukas Hapal Diersbach in der 3. Minute mit 1:0 in Front und erhöhte in der 32. Minute auf 2:1; dazwischen glich Patrick Redhammer in der 27. Minute zum 1:1 aus. Kurz vor der Pause stellte Rene Weidinger in der 41. Minute auf 2:2, ehe Emmanuel Tolno in der 44. Minute die 3:2-Führung für die Gäste herstellte – mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen.
„Entscheidend war sicher das 4:2 kurz nach der Halbzeit, nach einem herrlichen Weitschuss von David Sztanko. Danach haben wir in der zweiten Halbzeit die Führung nach Hause gebracht“, erklärte Bauböck. Tatsächlich erhöhte David Sztanko unmittelbar nach Wiederbeginn in der 46. Minute per Distanzschuss auf 4:2. Die folgende Phase verstand Diersbach zunächst zu kontrollieren – genau diesen Eindruck betonte Bauböck mehrfach, ehe die Partie in der Schlussphase noch einmal Fahrt aufnahm.
Als Lambrechten spät noch einmal anzog, verkürzte Timo Schwarz in der 88. Minute auf 4:3. Bauböck blieb bei der Bewertung sachlich und teamorientiert: „Einen einzelnen Spieler gab es nicht. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ja, wir wollten eigentlich nicht drei Gegentreffer kassieren, aber am Ende haben wir verdient 4:3 gewonnen.“ Zur Spielweise des Gegners sagte er: „Sie haben viel mit langen Bällen operiert.“ Er verwies zudem auf Ausfälle und Umstellungen in der Offensive: „Unsere Flügelzange mit Michael Pötzl und Tobias Mayrhofer fiel verletzt aus. Wir hatten in der Offensive ein paar Umstellungen, aber trotzdem konnten wir das alles gut lösen.“