In der Bezirksliga West feiert Union IKUNA Natternbach einen klaren 4:0-Heimsieg gegen SV Ritterbräu Neumarkt/Pötting. Co-Trainer Adnan Ramakic sprach von einem „hochverdienten Sieg“, der auf intensivem Pressing und einem klaren Plan gegen den tief stehenden Gegner beruhte. Ein Traumtor eröffnete den Abend, nach der Pause legte Natternbach eiskalt nach und ließ hinten wenig zu. „Insgesamt war es eine sehr reife Leistung von unserer Mannschaft“, betonte Ramakic – und ein wichtiger Schritt im Kampf um die Spitze.

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Natternbach startete forsch und setzte die Gäste vom Anpfiff weg unter Druck. „Wir haben Neumarkt von der ersten Minute an unter Druck gesetzt und uns in den ersten fünf Minuten gleich zwei Topchancen herausgespielt“, schilderte Co-Trainer Adnan Ramakic. Gegen den erwarteten, sehr tiefen Block der Gäste suchten die Hausherren geduldig ihre Lücken – und fanden sie in Minute 15: Patrick Scheuringer traf zum 1:0. Ramakic hob die Entstehung hervor: „Das 1:0 war von Patrick Scheuringer ein Schuss aus rund 16 Metern unter die Latte.“ Es passte zum Matchplan, den der Co-Trainer so beschrieb: „Wichtig war, 1:0 in Führung zu gehen, geduldig zu bleiben und die Konter gut abzusichern.Wir wussten wenn wir in Führung gehen werden sich mehr Räume bieten.“ Zur Pause stand es 1:0, Natternbach hatte mehr vom Spiel.
Gleich nach Wiederbeginn machte Natternbach Nägel mit Köpfen. In der 49. Minute stellte Tobias Lehner auf 2:0 – genau der Moment, der das Spiel endgültig in die richtige Bahn lenkte. „Entscheidend war, dass wir gleich nach der Pause das 2:0 gemacht haben. Damit war das Spiel eigentlich entschieden“, meinte Ramakic. Natternbach blieb am Drücker und nutzte die Räume hinter der Abwehr weiter konsequent. Jonas Weissenböck erhöhte in der 57. Minute auf 3:0, Vasyl Khimich setzte in der 84. Minute mit dem 4:0 den Schlusspunkt. „Wir wollten immer wieder hinter die Abwehr von Neumarkt kommen und unseren Geschwindigkeitsvorteil ausnutzen. Das haben wir gut gemacht.“, erklärte der Co-Trainer.
In der Analyse hob Ramakic die Mischung aus Mut und offensivem Fußball hervor: „Wir konnten heute sehr gute spielerische Akzente setzen. Wichtig war, mutig Fußball zu spielen – und das hat die Mannschaft herausragend umgesetzt.“ Zugleich ordnete er den Sieg ein, weil der Gegner als sehr kompakte Mannschaft gilt: „Neumarkt steht sehr tief,oft wird auch aus der Fünferkette eine Sechserkette. Neumarkt hat in den letzten sechs Spielen nur ein Gegentor bekommen. In der Rückrunde sind sie einer der Formstärksten Mannschaften.“ Umso gewichtiger wirkt das 4:0 und der Eindruck einer sehr reifen Leistung: „Insgesamt sind wir sehr zufrieden. Das war ein weiterer wichtiger Schritt.“ Auch das Drumherum passte: „Es war ein faires Spiel, der Schiedsrichter hatte alles im Griff.“ Mit dem Dreier bleibt Natternbach an der Tabellenspitze und nimmt viel Schwung für die kommenden Aufgaben mit.