In der Bezirksliga West setzte sich der SV Luksch Riedau am 26. Spieltag mit 3:2 gegen den USV Raiffeisen Eggelsberg/Moosdorf durch. Nach dem 1:1 zur Pause legten die Gastgeber im zweiten Durchgang nach und brachten den Vorsprung trotz spätem Anschlusstreffer über die Zeit. Sektionsleiter Udo Niemetz sprach von einem ruhigen Spiel ohne große Spannung, sah sein Team vorne mit mehr vom Spiel und nannte die Intensität als gewichtigen Unterschied – auch wenn fußballerisch kein Leckerbissen herauskam.

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Am Sportplatz in Riedau war’s ein Nachmittag ohne große Aufregung – so ordnete es Sektionsleiter Udo Niemetz ein. „Es war ein Spiel ohne Spannung, weil es um nichts mehr gegangen ist. Fußballerisch war es kein Leckerbissen“, sagte er. Auf dem Platz passierte aber das Nötige: In Minute 34 brachte Jannik Wesner die Hausherren 1:0 in Front. Kurz vor der Pause kam Eggelsberg zurück – Andreas Dürager stellte in der 42. Minute auf 1:1, zur Halbzeit war alles offen. Nach dem Wechsel „ist das Spiel dahin geplätschert“, wie Niemetz meinte, doch Riedau nutzte den Moment: Julian Glasner traf in der 60. Minute zum 2:1, „durch eine wunderschöne Aktion mit der Ferse“, wie der Sektionsleiter schwärmte. Als Julian Mayr in Minute 84 auf 3:1 erhöhte, schien alles entschieden. Zwar verkürzte Yahia Hillermayer in der 87. Minute noch auf 3:2, doch „es ist nichts mehr rausgekommen“ – Riedau brachte den Sieg sicher heim.
In seiner Analyse blieb Niemetz ruhig und klar. „Wir hatten im Angriff etwas mehr vom Spiel“, sagte er – Riedau suchte häufiger den Weg nach vorne und blieb am Drücker. Gleichzeitig sah er Luft nach oben: „Wir waren zu wenig entschlossen im Abschluss.“ So passte das Bild zum Ergebnisverlauf, in dem der Gastgeber lange arbeiten musste, um wieder in Führung zu gehen. Den 2:1-Treffer ordnete er entsprechend ein: „Das 2:1 war verdient, durch eine wunderschöne Aktion von Julian Glasner.“ Trotz der späten Eggelsberger Antwort blieb seine Einordnung nüchtern: „Mit dem 3:2 waren wir die glücklicheren Sieger.“ Als er nach dem Unterschied zwischen den Teams gefragt wurde, kam die Antwort prompt: „Es ist nicht mehr um viel gegangen. Der größte Unterschied war die Intensität, glaube ich.“ Riedau hatte vorne mehr vom Spiel, Eggelsberg hielt dagegen – am Ende entschieden ein paar klarere Momente.
Niemetz fand deutliche Worte des Respekts für den Gegner. „Eggelsberg ist eine kräftige, top geführte Mannschaft. Ein großes Lob: Die reisen mehrere Kilometer in einem Vierziger-Bus an und pressen trotzdem mit hohem Tempo. Ganz tolle Leute, top motiviert, top Spieler. Ganz großes Kompliment“, sagte der Sektionsleiter. Auch das Schiedsrichterteam bekam Anerkennung. Es gab eine Szene rund um einen möglichen Elfmeter für Riedau, der nach Rücksprache zurückgenommen wurde. Niemetz erklärte: „Der Linienrichter hat reklamiert, dass der Ball noch in Bewegung war. Das dürfte so gewesen sein, also alles zu Recht. Im Großen und Ganzen war es ein unaufgeregtes Spiel, schiedsrichterlich top.“ In der Tabelle steht Riedau mit 44 Punkten auf Rang drei, Eggelsberg/M. hält bei 37 Zählern auf Platz sechs. „Beide Mannschaften wollten einen versöhnlichen Abschluss – und mit dem 3:2 waren wir die Glücklicheren“, so Niemetz, der auch seiner eigenen Truppe „ein großes Lob“ aussprach.