Zum Abschluss der Bezirksliga West drehte die TSU Jeging gegen die SPG Palting/Seeham ein 1:2 zur Pause noch in ein 4:2. Sportlicher Leiter Thomas Winkler sprach von zwei verschiedenen Halbzeiten und hielt fest: „Wir wollten den Sieg mehr.“ Aus seiner Sicht fielen die entscheidenden Treffer per Elfmeter und wurden „eiskalt verwandelt“. Palting hatte vor der Pause mehr vom Spiel, nach dem Wechsel legte Jeging zu – und sammelte Selbstvertrauen für das anstehende Relegationsspiel.

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Das Spiel begann mit einem Dämpfer für die Hausherren: Bereits in Minute 8 traf Amir Hadzic für Palting/Seeham zum 0:1. Jeging antwortete, fand aber erst nach und nach ins Spiel. In der 24. Minute sorgte Ivica Jovanovic für das 1:1, doch das Momentum kippte kurz darauf wieder auf die Seite der Gäste – Mario Thalmayr stellte in der 29. Minute auf 1:2. Mit diesem Rückstand ging es in die Kabinen. Nach der Pause trat Jeging deutlich entschlossener auf. In Minute 53 glich Robert Hehedosh zum 2:2 aus und setzte damit das Signal zur Wende. Die Gastgeber blieben am Drücker, Hehedosh legte in der 72. Minute nach und drehte die Partie auf 3:2. Nur zwei Minuten später war Slobodan Gusa zur Stelle und stellte mit dem 4:2 (74.) auf einen komfortablen Vorsprung. In dieser Phase nutzte Jeging seine Möglichkeiten eiskalt und brachte die Führung danach routiniert über die Zeit.
Thomas Winkler ordnete den Verlauf klar ein: „In der ersten Halbzeit war Palting sicher überlegen. Nach der Pause haben wir deutlich mehr Akzente gesetzt, deshalb geht der Sieg so in Ordnung.“ Einen einzelnen Wendepunkt wollte er nicht herausheben: „Es gab keinen großen Schlüsselmoment. Es war ein abtastender Beginn, und am Ende wollten wir den Sieg einfach mehr.“ Zu den Treffern erklärte er: „Die entscheidenden Tore kamen nach schnellen Vorstößen und am Ende per Elfmeter – die waren aus meiner Sicht gerechtfertigt. Hut ab an das Schiedsrichterteam, wir haben vom Punkt eiskalt verwandelt.“ Besonders positiv fiel ihm das Trio an der Pfeife auf: „Das Schiedsrichterteam war top. Die drei haben super zusammengearbeitet und heikle Situationen im Keim erstickt.“ Zugleich fand er respektvolle Worte für den Gegner: „Palting ist eine starke Mannschaft, die stehen nicht umsonst dort in der Tabelle. Wir schätzen Palting – und ich glaube, sie schätzen auch uns.“
Winkler machte auch keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft nicht in Bestbesetzung antreten konnte: „Wir sind wieder ersatzgeschwächt in die Partie gegangen, aber wie schon gegen Gurten haben wir alles rausgeholt. Das ist ein super Haufen – es macht Freude, den Burschen beim Kicken zuzuschauen.“ Zum Rahmen bedankte er sich ausdrücklich: „Danke an die Spielgemeinschaft Palting/Seeham fürs zahlreiche Kommen und an unsere Fans – da war sogar Pyro dabei. Es war ein würdiger Abschluss des Saisonfinales.“ Der Blick richtet sich nun nach vorne: „Ich hoffe, dass fürs Relegationsspiel alle so weit fit werden, damit wir mit voller Truppe antreten können.“ In der Tabelle halten die Gäste nach 26 Runden bei 32 Punkten (Platz 10), Jeging schließt mit 26 Zählern auf Rang 13 ab – und will die positive zweite Halbzeit mit in die Entscheidungsspiele nehmen.