Spielberichte

1:3 in Neumarkt: Vogetseder sagt klar: "Die Einstellung hat nicht mehr gepasst"

SV Neumarkt/P.
Utzenaich/Antiesenhofen

In der Bezirksliga West gewann der SV Ritterbräu Neumarkt/Pötting mit 3:1 gegen die SPG Raiffeisen Utzenaich/Antiesenhofen. Neumarkt legte früh vor und setzte in der Nachspielzeit den Deckel drauf, Utzenaich kam spät nur noch einmal heran. Co-Trainer Christoph Vogetseder sprach von einem Sommerspiel nach fixiertem Klassenerhalt und fand deutliche Worte: "Die Einstellung hat nicht mehr gepasst." Auch die Umstellung auf ein 4-4-2 nach der Pause brachte zwar Stabilität, aber keine Wende.

Torwart in türkisem Trikot

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Frühe Neumarkt-Treffer, spätes Aufbäumen der SPG

Neumarkt erwischte den besseren Start und stellte die Weichen früh. Nach zehn Minuten brachte Anej Seferagic die Hausherren mit 1:0 in Führung, in Minute 22 legte Petr Pasecky zum 2:0 nach. Mit diesem Polster ging es in die Pause. Aus Sicht von Christoph Vogetseder passte das zum Matchplan des Gegners: "Neumarkt hat auf Konter gespielt. Wir wollten nach vorne spielen, in diesen Kontersituationen haben sie uns gut ausgespielt und so sind die Tore gefallen." Nach dem Seitenwechsel versuchte die SPG noch einmal alles und bekam in der Schlussphase tatsächlich den Anschluss: Mate Bajic traf in der 88. Minute zum 1:2. Der Funke Hoffnung hielt aber nicht lange, weil Artem Atamas in der Nachspielzeit (90+2) das 3:1 für Neumarkt besorgte und damit den Deckel auf die Partie setzte.

„Sommerspiel“ nach fixiertem Klassenerhalt: Vogetseders klare Einordnung

Der Co-Trainer sparte nicht mit Selbstkritik und rückte die eigene Verfassung in den Mittelpunkt. "Nachdem wir eine Woche vorher den Klassenerhalt fixiert haben, war es ein ziemliches Sommerspiel", sagte Vogetseder und erklärte, warum seine Elf nicht an die Grenzen kam: "Die Einstellung hat nicht mehr gepasst." Dazu kamen personelle Themen: "Wir hatten wieder einige Ausfälle. Dadurch haben wir das Spiel gestern auch verloren." Nach der Pause reagierte die SPG: "Wir haben in der zweiten Halbzeit auf ein 4-4-2 umgestellt, dadurch hatten wir den Gegner ein bisschen besser im Griff, aber es hat nichts genützt." Die Analyse blieb klar: Utzenaich/Antiesenhofen steckte nicht auf, bekam aber zu spät Zugriff, um die frühe Hypothek noch zu drehen.

Respekt für den Gegner, ruhiger Blick nach vorne

Vogetseder lobte den Gegner ausdrücklich für dessen klare Linie und Effizienz. "Neumarkt ist eine sehr gute Mannschaft, die hinten gut steht und in den richtigen Momenten auf Konter und die Offensive setzt – mit sehr schnellen Spielern. Das haben sie perfekt umgesetzt." Diskussionen rund um den Unparteiischen gab es nicht, der Co-Trainer stellte fest: "Die Schiedsrichterleistung war okay." Trotz der Niederlage blieb die Stimmung im Lager der SPG gefasst. "Die Stimmung war im Großen und Ganzen gut, weil wir nichts mehr zu verlieren hatten", meinte Vogetseder und richtete den Fokus bereits nach vorn: "Jetzt konzentrieren wir uns auf die neue Saison." Nach einem langen Jahr und dem nun fixierten Klassenerhalt will die SPG die Lehren aus dem Schlussspieltag mitnehmen – und dann frisch angreifen.

Bezirksliga West: Neumarkt/P : Utzenaich/Antiesenhofen - 3:1 (2:0)

  • 92
    Artem Atamas 3:1
  • 88
    Mate Bajic 2:1
  • 22
    Petr Pasecky 2:0
  • 10
    Anej Seferagic 1:0