Spielberichte

„Mit dem 1:0 haben wir das Spiel gewonnen“ – SV Neumarkt/Pötting bringt knappen Vorsprung gegen Diersbach ins Ziel

SV Neumarkt/P.
Union Diersbach

In der Bezirksliga West hat sich der SV Ritterbräu Neumarkt/Pötting am Sonntagnachmittag mit 1:0 gegen die Union Sanube Diersbach durchgesetzt. Trainer Andreas Michl sprach von einem lange engen Spiel mit wenig Torchancen, in dem am Ende ein Moment den Ausschlag gab. Weil seine Mannschaft defensiv erneut sehr kompakt stand und kaum etwas zuließ, reichte der Kopfballtreffer von Petr Pasecky noch vor der Pause für drei Punkte.

Roter Fußball landet im Tornetz - Torwart im Hintergrund

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Ausgeglichenes Spiel kippt kurz vor der Pause

Michl sah von Beginn an eine Partie, in der sich beide Mannschaften zunächst wenig schenkten, ohne dass dabei viele klare Abschlüsse herauskamen. „Die erste Halbzeit war ein sehr ausgeglichenes Spiel, von beiden Seiten wenig Torchancen, sehr viel Mittelfeldgeplänkel“, sagte der Neumarkt-Trainer. Gerade deshalb bekam die Schlussphase der ersten Hälfte besonderes Gewicht. Zunächst vergab Petr Pasecky noch eine große Möglichkeit allein vor dem Tor, wenig später machte er es besser. In der 36. Minute kam ein weiter Ball von Maximilian Till, Pasecky setzte den Kopfball „sehr überlegt ins lange Eck“, wie Michl die Szene schilderte. So nahm Neumarkt die 1:0-Führung mit in die Kabine, und genau dieses Tor blieb am Ende auch der Unterschied zwischen beiden Teams.

Chancen auf das 2:0 bleiben liegen, hinten bleibt Neumarkt aber dicht

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild laut Michl nur in Nuancen, nicht grundsätzlich. Wieder war die Partie eher ausgeglichen, wieder musste sich Neumarkt den Raum hart erarbeiten. Der Unterschied: Die Gastgeber hatten nun jene Möglichkeiten, um das Spiel früher zu entscheiden. „In der zweiten Halbzeit war es auch wieder eher ausgeglichen, aber mit zwei, drei dicken Chancen für uns, wo wir das 2:0 oder 3:0 machen müssen“, erklärte Michl. Weil diese Tore ausblieben, blieb die Begegnung bis zum Schlusspfiff offen. Dennoch war der Trainer mit der Einordnung klar: „Diersbach hat in den ganzen 90 Minuten einmal aufs Tor geschossen. Deshalb haben wir heute verdient gewonnen.“ Für ihn war entsprechend auch schnell klar, welcher Moment der wichtigste war: „Mit dem 1:0 haben wir das Spiel gewonnen.“

Drei Spiele, drei Mal zu null – und oben bleibt Neumarkt dran

Dass der knappe Vorsprung diesmal tatsächlich reichte, führte Michl vor allem auf die Arbeit gegen den Ball zurück. „In der Defensive sind wir wieder extrem gut gestanden, sehr gut gestaffelt“, sagte er und verwies damit auf eine Entwicklung, die sich in den ersten Runden bereits deutlich zeigt. „Wir haben jetzt in drei Spielen dreimal zu null gespielt und kaum Torchancen zugelassen.“ Gleichzeitig machte der Trainer klar, dass der Sieg alles andere als ein Selbstläufer war. Die Union Diersbach sei „immer lästig, immer aktiv, auch gegen den Ball“ gewesen, weshalb sich seine Mannschaft schwergetan habe. Umso mehr überwog nach dem Schlusspfiff die Zufriedenheit über den knappen Heimsieg. Diskussionen gab es laut Michl keine: „Schiedsrichter Rauter hat gut gepfiffen, es war alles in Ordnung.“ Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel hält der SV Neumarkt damit bei neun Punkten und bleibt in der Spitzengruppe der Liga voll dabei.

Bezirksliga West: Neumarkt/P : Diersbach - 1:0 (1:0)

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    Petr Pasecky 1:0