Frauen in OÖ

KONTER entschied das 1. Viertelfinale im voestalpine Ladies Cup für Union St. Stefan/Waldmark!

Nicht unerwartet fiel erst spät im gestrigen Auftaktspiel in der Runde der letzten 8 die Entscheidung; das Ligaportal sprach mit beiden Cheftrainern!

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voestalpine Ladies Cup, 3. Runde:

Union St. Stefan / Waldmark-- SPG Schweinbach / Kefermarkt / Hagenberg 1:0 (0:0) Tor: Julia Wolkerstorfer (84. Minute)

Kevin Schinnerl (SPG Schweinbach / Kefermarkt / Hagenberg): „Es war für mich überraschend, dass die Gastgeberinnen im Vergleich zur Vorsaison eher abwartend in die Partie starteten. Wir haben fast über die gesamte Spielzeit dominiert und fanden sehr viele Torchancen vor, konnten aber keine einzige verwerten, 2 Bälle gingen an die Stange. Nach Chancen gerechnet, fand die Heimelf 3 Möglichkeiten vor, die 4. wurde dann sehr spät aus einem Konter zum Siegtreffer verwandelt. Jedes Team wollte unbedingt den Sieg, dadurch entwickelte sich ein extrem starkes Spiel, wie auch Schiedsrichter Harald Luckeneder nach dem Spiel lobte. Bei sehr erfrischenden Temperaturen kamen die Zuschauerinnen sicher auf ihre Rechnung, denn das Spiel stand lange „auf des Messers Schneide“. Der negative Ausgang war für uns unverdient und sehr schade, weil wir nach dem klaren Chancenplus 3:1 oder 4:1 hätte gewinnen können, ohne dass es ungerecht gewesen wäre. Fairerweise muss man aber auch sagen, St. Stefan hat sich nach besten Kräften zur Wehr gesetzt und alles, was möglich war, hineingeworfen, ihr Kampfgeist und ihr Wille wurden belohnt.

Wir können aber nach der gestrigen Leistung mit einem guten Gefühl in die neue Saison starten, am kommenden Sonntag empfangen wir um 14.00 Uhr im MIBAG Stadion am Ladabach die SPV Kematen-Piberbach / Rohr-Neuhofen.“

Helmut Brandl (Union St. Stefan / Waldmark): „Mit meinem Trainerkollegen stimme ich in einigen Punkten überein. Allerdings fanden wir in das Spiel schon von Beginn an gut hinein. Wir fanden in der ersten Spielhälfte 2 Torchancen im1 :1 -Duell gegen Torhüterin Leonie Pachner vor, wenn wir sie genützt hätten, wäre es zur Pause 2:0 für u n s gestanden. 2 frühe „Pflichtwechsel“ im ersten Spielabschnitt wegen Verletzung und „dunkelgelber “Karte (1 auch auf der Gegenseite!) un die dadurch bedingte Umstellung  haben wir auch erst verkraften müssen, haben uns aber durch den aufopfernden Kampf gut behauptet. Einiges mussten wir in diesem Cup-Fight „einstecken“, die, geschätzt, 200 Zuschauer bekamen ein wirklich sehenswertes Spiel zu sehen. Mit der Leistung unserer Mädels bin ich natürlich hochzufrieden, jetzt setzen wir unsere „Reise“ im Pokal auswärts gegen den Sieger aus: SPV Kematen-Piberbach / Rohr-Neuhofen gegen SG Steyr Damen fort.“

Helmut Pichler