Sensation in Neuhofen: Die favorisierten oberösterreichischen Cupsiegerinnen 2024 schieden auf der eigenen Anlage aus dem o.ö. Frauencup:
Voestalpine Ladies Cup, 2. Halbfinale:
SPV Kematen-Piberbach / Rohr-Neuhofen-- Union St. Stefan / Waldmark 1:2 (1:1) Tore: Nadine Ecker; Lisa Feilmayr, Nora Hetzmannseder.
Wieder hat der Cup für ein nicht unbedingt zu erwartendes Resultat gesorgt:
in der 5. Minute der Nachspielzeit fixierte Nora Hetzmannseder den sensationellen Erfolg der Mühlviertlerinnen, die als e r s t e s Landesligateam (nach der Reform 2014) ein Finalticket für das "Große Endspiel" erreichten.
Vor mehr als 9 Jahren (!), am 9. September 2016, hatte St. Stefan mit 4:1-(2:0) gegen die SPG Kematen / Schiedlberg zuletzt einen vollen Erfolg feiern können.
Cheftrainer Helmut Brandl (Union St. Stefan / Waldmark): „Wir konnten uns bald Respekt bei den Gastgeberinnen verschaffen und fanden schon in der 1. Spielhälfte außer dem Führungstor weitere Einschussmöglichkeiten vor. Nach einem Eckball und einer unklaren Situation bekamen wir allerdings den Ausgleichstreffer zum 1:1.
Starke Anfangsphase nach der Pause
Nach Wiederanpfiff bliesen die „Hausherrinnen“ zum Angriff, in dieser Drangphase hatten wir Glück, nicht das 1:2 zu kassieren. Es gelang uns dann, wieder besser hineinzufinden, dadurch ergaben sich beiderseits noch einige Chancen, schließlich war Nora zu unserem verdienten Sieg erfolgreich. Den Erfolg haben wir uns durch die starke Leistung in der ersten Halbzeit voll verdient. Nun freuen wir uns auf das Endspiel am 14. Mai in Weibern gegen den TSV Ottensheim.“
Der Kommentar von Kematens Cheftrainer Martin Mühlgrabner folgt!
„Seitenblick“ zum DFB- Frauencup:
ÖFB- Internationale „assistierte“ bei Bayern-München-Sieg!
Im Halbfinale des deutschen Frauen-Pokals wurde Österreichs Mittelfeld-Motor Barbara Dunst bei Bayern München- SGS Essen in der 59. Minute statt Pernille Harder ins Spiel genommen und setzte in der 73. Minute Edna Imade so ideal ein, dass die Spanierin per Kopf den Endstand von 4:0 fixierte.
Im Endspiel treffen die Pokalverteidigerinnen am 14. Mai in Köln auf dem VfL Wolfsburg.
Helmut Pichler