Frauen in OÖ

MEISTERKRÖNUNG für Maria Neustift in der Frauenklasse Nord/Ost—TRAINERWECHSEL bei Aspach/Wildenau!

Als „letzter“ neuer Titelträger beschloss gestern das Team von Andreas Maderthaner die Saison 2025/26 als Erste; ein „Derby“ endete ausgeglichen und einen Trainer-Abschied gab es in der Landesliga:

 

Frauenklasse OÖ Nord/Ost:

Union Maria Neustift ---Ottensheim 1b 3:1 (2:0) Tore: Katharina Holzner (Freistoß), Melanie Schweighuber, Valentina Floria Klauser; Lisa Marie Halbweiß.

Mit dem Sieg gegen die schärfsten „Verfolgerinnen“ sicherten sich die Gastgeberinnen in ihrem 3. Meisterschaftsjahr bereits den Titel und damit dem Aufstieg in die Landesliga!

Das Spiel selbst begann für die Gäste mit sehr früher „Unterzahl“ nach „Rot für die Torhüterin“ und einer schweren Verletzung äußerst unglücklich. Letztendlich mussten sich die Gäste erst nach einer heroischen Leistung geschlagen geben.

Ausführliche Interviews mit den beiden Headcoachs folgen morgen!

SV Hellmonsödt--- SPG Perg ASKÖ / Windhaag / Perg 2:5 (1:2) Tore: Emely Winter, Dana Allegra Thurn; Lisa Kloibhofer (4), Linda Gschwandtner.

Mit ihrem ”Viererpack“ setzte sich Lisa Kloibhofer mit 23 Volltreffern vor dem morgigen letzten Spiel ihrer Konkurrentinnen Miray Dedecan und Katharina Schinnerl (beide FC McDonald’s Perg Ladies) an die Spitze der Torschützinnen in der Frauenklasse Nord/Ost.

SPG Kematen - Piberbach / Neuhofen - Krems / Rohr 1b-- ASV Behamberg Haidershofen -7:0 (4:0) Tore: Jana Schölzl (4), Marlene Sittenthaler, Alina Höllwarth, Bilia Jankova (Elfer).

Mit dem ausgiebigen Sieg überholte die Heimelf noch den TSV Ottensheim 1b und belegte mit 33 Punkten hinter Meister Maria Neustift (37) Rang 2.

 

Landesliga Frauen:

Union Aspach – Wildenau-- Union Biogena Peuerbach 0:0 (0:0) Tore: Fehlanzeige.

Ligaportal: Lukas, wie hast Du das Spiel erlebt?

Cheftrainer Lukas Vlazny (Aspach Wildenau): „Wir konnten nur dezimiert antreten, unsere personelle Situation ist auf Grund von Verletzungen ziemlich angespannt. Dazu kam gestern noch die akute Verletzung von Franka (Hauser), die auch von der Rettung übernommen werden musste. Dazu bestritt auch Alena Wageneder, unsere Torhüterin, auf Grund einer Verletzung vor 2 Wochen nur „humpelnd“ das Match.

Ihr habt aber immerhin mit den starken Gästen die Punkte geteilt?

„ Leni“ (Alena Wageneder) hat uns trotz ihres Handicaps im Spiel gehalten, unglaublich, welche Bälle sie pariert ein, für mich war sie „Woman of the match“. Ihre Teamkolleginnen haben jede für jede bis an ihre Grenzen gekämpft, Peuerbach hat das Spiel dominiert, aber unsere Abwehr ließ die gefährlichen Stürmerinnen öfter in die Abseitsfalle „tappen“. Vor allem in der 1. Halbzeit taten wir uns sehr schwer, dann konnten wir einige „Nadelstiche“ und auch schöne Akzente setzen. Das Team hat trotz des minimierten Kaders ganz eng zusammengehalten und sich den Punkt redlich verdient“.

Wie sieht es jetzt für Euch mit der Ligen-Zugehörigkeit aus?

„ Ich denke, wir haben es geschafft, weil sich 2 Mannschaften „auflösen“, aber das sind nur Gerüchte, die im Umlauf sind. Mit 18 Punkten lassen wir jedenfalls 2 Teams hinter uns, wie es wirklich weitergeht, wird auch erst nach der Relegation in die 2. Frauen-Bundesliga feststehen.“

Und wie geht es mit Dir weiter?

„Das war gestern mein letztes Spiel als Coach der Damen. Nach 6 Jahren, wo ich mit „Null“ begonnen habe, häufen sich jetzt meine „sonstigen“ Herausforderungen: Beruf, sportlicher Leiter und Spieler bei der Union Gurten, dazu private Pläne….Die Mannschaft hat sich stabilisiert und ich meine, sie steht gut da. Immerhin haben wir 2023/24 den Meistertitel in der Frauenklasse Süd/West, den Aufstieg in die Landesliga und den 6. Platz in der Vorsaison geschafft.

Wer wird Dir nachfolgen?

„Meine 2 tüchtigen Co-Trainer, Alena Wageneder und Josef Etzelsdorfer.“

Da bedanke ich mich herzlich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Dir, Du hattest stets ein „offenes Ohr“ für meine Anfragen. Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg für die neuen Herausforderungen!“

Cheftrainerin Alexandra Aichner (Union Biogena Peuerbach): „Es war ein Spiel, wo wir wahrscheinlich noch 2 Stunden hätten spielen können und trotzdem kein Tor erzielt hätten. Spielerisch hatten wir sicher mehr Anteile und auch einige Möglichkeiten zum Sieg, aber es hat nicht sein sollen.“

Dein Resümee zur Saison-Leistung?

„Unser Highlight“ war sicher der 4:2-Sieg gegen den Meister St. Stefan/Waldmark. Da haben wir gezeigt, dass wir mit allen mithalten können. Am meisten freut mich, wie sich die Mannschaft weiterentwickelt hat. Auch wenn wir es noch nicht immer auf den Platz gebracht haben, jede Einzelne hat einen Riesenschritt gemacht. Ich denke, dass noch ganz viel Potential in der Mannschaft steckt, wenn die Spielerinnen weiter so ihren Weg gehen. Die Mädels sind wirklich top-motiviert und wollen auch noch mehr erreichen.

Wirst Du Dein Engagement verlängern?

„Ja, ich mache auch in der nächsten Saison weiter.“

Vielen Dank für Dein Statement und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Team!

„DERBY“ endete mit Remis

Union Lembach-- TRUCKCENTER Altenfelden 1:1 (1:1) Tore: Laura Kalischko; Mimi Ainoa Höglinger.

Vor einer Kulisse von mehr als 300 BesucherInnen wurde die Punkteteilung im Lokalschlager schon zur Pause fixiert.

SPG Antiesenhofen / SV Oberbank Ried / Weilbach-- Union St. Stefan / Waldmark 1:1 (0:1) Tore: Julia Szekely (Freistoß, 86. Minute); Nora Hetzmannseder.

Mit dem späten Ausgleichstor durch Julia Szekely blieb das Heimteam als einzige (!) Mannschaft in der Landesliga im Frühjahr ungeschlagen und holte- bereits unter Berücksichtigung einer 3:0-Strafverifizierung (gegen Aspach/Wildenau) mit 29 Zählern Rang 1 in einer Wertung der 2. Saison-Hälfte!

Helmut Pichler