34 Preisträger, darunter 6 Mannschaften aus dem Frauen-Unterhaus, die ebenfalls beteiligt wurden an den insgesamt 68.000 Euro an Prämien, auch für die „Ladies“ zahlte sich das „Fairplay“ richtig aus; das Ligaportal beleuchtet das Abschneiden der bestplatzierten Frauen-Mannschaften:
Eindrucksvoll wurden die kräftigen "Ansporne" bei der Fairplay-Gala im Casino Linz unter Beweis gestellt, wo der OÖ FUSSBALLVERBAND gemeinsam mit Zipfer-Bier die Preisträger ehrte. Jeweils 1 JAKO-Utensilien-Gutschein in Höhe von jeweils 2.000 Euro wurde auch an die 6 Siegerteams aus den 4 Frauen-Ligen, weil auch ex-aequo- Entscheidungen getroffen wurden, verteilt. Ausschlaggebend waren die wenigsten Schlechtpunkten, die für die Ahndung von Fairplay-„Verletzungen“ mit gelben, gelb-roten und roten Karten bei Kampfmannschaften geahndet wurden.
Gleich 3 Teams aus der LT1- O.Ö.- Liga wurden „vor den Vorhang“ geholt:
Der Meister und aktuelle Zweitligist SPG SV Wallern/Krenglbach wurde mit 6 Karten in 16 Spielen „bedacht“, dies entspricht einem Durchschnittswert von 0,375. Langzeit-Rivale TSV Ottensheim erwies sich auch hier als ebenbürtig mit exakt demselben Wert, als Dritter gesellte sich die Union Nebelberg hinzu, die trotz Schwächen im Frühjahr auch „nur“ 6 Karten kassierte.
Union Nebelberg auch im „Mixed“ erfolgreich
Der Verein aus dem Mühlviertel schaffte heuer wieder wie 2023/24 das Kunststück, sowohl bei den Männern (heuer: 1,57) als auch bei den Frauen (0.375) zu gewinnen. Zuvor hatten sich die Frauen 2022/23 die Auszeichnung„solo“ gesichert, wenn man so will, gelang ihnen heuer der „Hattrick“.
Alle Achtung vor der Union Aspach/Wildenau (Landesliga)!
Einen sehr niedrigen Durchschnittswert, nämlich überraschend wenige 0,181818182 Punkte, weist der Tabellenzehnte aus dem Innviertel auf. In 22 Spielen wurden die Kämpferinnen mit nur 4 (gelben) Karten "ermahnt" und dies, obwohl das Team von Cheftrainer Lukas Vlazny mit großen Personalproblemen zu kämpfen hatte und sich deshalb auch bis zuletzt im Abstiegskampf bewähren musste.
Frauenklassen: SV Gmunden wiederholte sich, FC Mc Donalds Perg Ladies glänzen erstmals, aber absolut!
4 „Schlechtpunkte” in 16 Spielen verhalfen den Meisterinnen vom Traunsee in der Frauenklasse Süd/West trotz „Verschlechterung“ (damals 3) wie im Vorjahr zu Platz 1 mit einem Durchschnittswert von 0,25. 2024/25 hatten sich die damaligen Klassen-„Neulinge“ mit dem früheren Team der SPG Laab/Ranshofen den Platz an der Spitze der FK geteilt.
„Rekordlerinnen“ des FC Mc Donalds Perg kassierten nur 1 einzige Karte
Die „Fairsten“ kommen zuletzt: knapp an der „weißen Weste“ schrammten die Schützlinge von Cheftrainer Hans-Joachim Riegler vorbei. Mit der „gelben Einzelgängerin“ und daher sensationellen 0,0625 Punkten thronen die Pergerinnen einsam an der Spitze aler SiegerInnen!
Aber nicht zu vergessen:
„Alle ausgezeichneten Vereine verkörpern Sportsgeist, Respekt und Fairplay und sind positive Botschafter für den Fußball in unserem Bundesland, weil sie Gegner und Schiedsrichter mit angemessenem Verhalten begegnen. Dafür gebührt den Preisträgern Anerkennung, eine Belohnung und das öffentliche Rampenlicht, das die Vorbildwirkung verstärkt“, gratulierte OÖFV-Präsident Stefan Sandberger.
Helmut Pichler