Frauen in OÖ

KANN die Union Biogena Peuerbach einem ähnlich starken Herbst diesmal eine Frühjahrs-"Gala" folgen lassen?

In der Vorsaison lag die Elf aus dem Hausruckviertel in "Griffnähe“ eines Podest-Platzes, widrige Umstände vereitelten eine bessere Endplatzierung; das Ligaportal unterhielt sich mit Cheftrainerin Alexandra Aichner:

Ligaportal: Alexandra, Du betreust weiter den Landesligisten, wann habt Ihr wieder mit dem Training begonnen, gab es Ausfälle wegen Urlaub?

Alexandra Aichner: „Wir sind schon am 6. Juli wieder mit dem Training gestartet. Zwischendurch hat natürlich immer wieder die eine oder andere Spielerin gefehlt, es ist aber auch schwer, dass jeder seinen Urlaub genau in die freie Zeit legt. Ab nächster Woche sind wir dann wieder komplett“.

Betreut Trainer Klein "nur" für Eure 1 b oder arbeiten: "Alexandra und Alexander" auch für das A-Team zusammen?

„ Im Grunde genommen ist die Zusammenarbeit gleich wie früher mit Rudi (Rembart). Es sind zwei eigenständige Mannschaften, wir sprechen uns aber natürlich ab“.

Gibt es in Eurem Kader größere Veränderungen, Zugänge, Abgänge ?

„Wir haben Sara Perndorfer aus Aschach und Hanna Weinberger aus Gallspach dazu gekommen und mit Laura Kneissl und Lena Moser haben leider zwei Spielerinnen ihre Fußballschuhe an den Nagel gehängt“.

Ihr stellt kein MHL- Team, reichen Eure personellen Ressourcen in erster Linie für die beiden Kampfmannschaften in der Landesliga und der Frauenklasse Süd/West) ?

„Wir haben aktuell genug Mädels für beide Mannschaften. Klar müssen immer wieder Mädels von der1b in die A „aufrücken,“ aber das ist ja der Sinn von einer zweiten Mannschaft“.

Welche Schlüsse konntet Ihr aus den bisherigen Testspielen ziehen?

„Unsere b spielte bei der SPG Hagenberg / Kefermarkt / Schweinbach 1b 2:2. das A- Team trifft am Sonntag auf die SPG Nebelberg / Oepping / Peilstein. Wir sind, so denke ich, auf dem richtigen Weg, konnten schon einiges ausprobieren, auch wenn natürlich immer wieder jemand gefehlt hat“.

Das erste "Pflichtspiel" bestreitet Ihr am 22.August im Voest-Alpine-Ladies-Cup in Vorchdorf, welche Bedeutung misst Du dem Auftakt bei?

„Ich sehe die Cup-Spiele generell eher als „Zusatzspiele“, die wir für die Vorbereitung nutzen können, aber trotzdem steckt mehr Ernst dahinter, als das in einem Freundschaftsspiel der Fall ist. Gewinnen wollen wir natürlich trotzdem, so wie jedes Spiel!!“

Euer Meisterschafts-„Doppel“ geht just gegen 2 Liga-"Neulinge": daheim gegenMaria Neustift und auswärts beim SV Gmunden: „locken“ da 6 Punkte?

„Nein, von fixen 6 Punkten gehen wir auf keinen Fall aus! Gegen Aufsteiger ist es immer schwer, da meistens bei ihnen ein Aufwind dabei ist. Maria Neustift kenne ich persönlich gar nicht, Gmunden auch nur aus 1-2 Spielen. Wir wollen natürlich gut starten, das sollte schon das Ziel sein“!

Mit welcher Erwartung gehst Du in der Landesliga ins Rennen?

„Ich weiß, dass wir eine gute Mannschaft haben, wenn wir es schaffen, unsere Leistung auch auf den Platz zu bringen. Ich denke, mit dem Verein und der Struktur sollte ein Platz im vorderen Bereich drinnen sein. Dazu müssen wir es aber eben schaffen, bei uns zu bleiben und nicht zu sehr auf andere schauen“.

Dein persönlich größter Wunsch für den Pokal und die Meisterschaft?

„Dass wir das abrufen können, was wir uns vornehmen. Die Mädels sind hoch motiviert und immer mit vollem Einsatz und Eifer dabei, sie haben es sich auch einfach verdient, damit erfolgreich zu sein!“

Für Deine aktuellen Informationen bedanke ich mich herzlich und wünsche Euch, dass Ihr mit dem nötigen Spielglück in der zweithöchsten Frauen-Liga Oberösterreichs reüssieren könnt!

Helmut Pichler