Frauen in OÖ

LANG-ZEIT-„ZITTERN“ möchte sich die SPG Aschach / Steyr / St. Ulrich / Ternberg diesmal ersparen!

2025/26 vermied die Elf von Cheftrainer Christoph Ömer mit etwas „Glück“ den Abstieg aus der Landdesliga; wie er das in der neuen Meisterschaft vermeiden möchte, verriet der Headcoach dem Ligaportal:

Ligaportal: Christoph, seit wann steht Ihr wieder im Training, wie hoch ist die Beteiligung (in der Urlaubs- und Ferienzeit)?

Christoph Ömer: „ Wir sind nach einer für uns kurzen Sommerpause bereits am 6. Juli wieder mit dem Training gestartet. Mit der Beteiligung bin ich sehr zufrieden, da wir trotz Urlaubszeit immer zwischen 12 und 15 Mädels im Training haben. Ein positiver Punkt ist auch, dass uns das Verletzungspech bis jetzt noch erspart blieb!“

Wirkt das gute Gefühl, den Klassenerhalt doch noch geschafft zu haben, bei Euch noch deutlich nach?

„Natürlich sind wir sehr glücklich, den Abstieg vermieden zu haben. Aber es wäre uns lieber gewesen durch die sportliche Leistung und nicht durch einige Mannschaftsrückziehungen „oben zu bleiben!“,

Wie viele Spielerinnen umfasst Dein Kader, welche Zu- und Abgänge habt Ihr zu verzeichnen?

„Leider ist unser Kader nicht gerade größer geworden, er umfasst etwa 20 Damen. Eine junge, vielversprechende, Spielerin wollte den nächsten Schritt wagen und hat uns in Richtung Steyr in die LT1- OÖ Liga verlassen. Auch ein paar erfahrenere Führungsspielerinnen haben gemeint, sie wollen aufgrund von privaten Gründen einen Schritt zurück steigen. Sie stehen uns im Notfall aber weiterhin zur Verfügung. Immerhin einen erfreulichen Neuzugang gibt es bei uns, eine Mittelfeldspielerin, die vorher in der MHL bei Waldneukirchen gespielt hat“.

Unterstützen Dich auch in der neuen Saison: Christian Nietrost, Sabine Pinsel und Miriam Froschauer?

„Genau, worüber ich extrem froh bin, da wir meiner Meinung nach ein gutes Team bilden. Christian und Miriam unterstützen mich bei der Kampfmannschaft, Sabine kümmert sich vor allem um die ganz jungen Spielerinnen, die noch ein paar Jahre brauchen, bevor sie bei uns spielen dürfen“.

Habt Ihr überhaupt Vorbereitungsspiele ausgetragen?

„Wir hatten 2 Spiele: Ein starkes Unentschieden gegen die SG Steyr, wo man gemerkt hat, welche Kampfstärke unsere Mannschaft hat. Außerdem feierten wir noch einen souveränen Sieg gegen Behamberg/Haidershofen, wo es uns sehr wichtig war, dass vor allem die Jungen ihre Spielzeit bekommen und sich beweisen können. Das haben sie auch perfekt umgesetzt“.

Etwa in 1 ½ Wochen startet Ihr im Voest-Alpine-Ladies-Cup daheim gegen die ligahöhere Elf von Dorf/Pram, eher als weiteres Testspiel oder habt Ihr doch Cup-Ambitionen?

„Auch wenn wir natürlich klarer Außenseiter sind, möchte ich es nicht nur als Testspiel hernehmen, sondern durchaus auch überraschen. Wichtig ist, dass wir unsere beste Leistung abliefern können und vielleicht können wir den Favoriten auch ärgern!“

„In der Meisterschaft trefft Ihr daheim auf die Aufsteigerinnen des SV Gmunden, dann auswärts auf die Liga-„Neulinge“ der SPG Eberstalzell / Pettenbach / Ried i.Trkr. und daheim auf den Titel-Aspirant SV St. Oswald / Freistadt- lauter „Gradmesser“?

„Das sind für uns zum Start gleich einmal 3 sehr wichtige und richtungsweisende Spiele, damit wir sehen, wo wir überhaupt stehen. Die Neuen sind natürlich absolut „Unbekannte“ für uns, haben aber sicher ihre Qualitäten. Gegen St. Oswald konnten wir im Frühjahr bereits überraschend gewinnen und diesen Erfolg wollen wir wiederholen. Diese Liga ist in diesem Jahr so ausgeglichen, dass wahrscheinlich jeder jeden schlagen kann“.

Was ist Euer Saisonziel und Dein größter sportlicher Wunsch?

Wir wollen so früh wie möglich von den hinteren Plätzen weg und uns eher nach vorne orientieren. Mir persönlich wäre wichtig, dass die Mannschaft ihr volles Potenzial ausschöpfen und zeigen kann, denn dann können wir gegen jeden gewinnen!“

Vielen DANK für Deine Einschätzung, ich wünsche Euch, dass Ihr mit vollem Elan Euer ganzes Potential ausschöpfen und die neue Meisterschaft vielleicht ein wenig „nervenschonender“ gestalten könnt!

Helmut Pichler