In der Vorsaison „mischte“ die Elf des Trainer-Duos Dominik Wimmer /Benedikt Hage lange kräftig im Rennen um die Top-Ränge mit; das Ligaportal erkundigte sich nach der Einschätzung von „Nik“ für die neue Meisterschaft:
Ligaportal: Dominik, Ihr seid wieder beide als Coaches voll dabei, ist Eure Unternehmungslust nach wie vor ungebrochen?
Dominik Wimmer: „ Ja, das kann ich nur voll bestätigen!“
Wann seid Ihr in die Vorbereitung gestartet, wie oft übt Ihr derzeit mit wieviel Teilnehmerinnen (im Durchschnitt)?
„Unser Start war am Anfang Juli, wir bereiten uns 2-3x pro Woche vor. Aufgrund der Urlaubszeit war es natürlich sehr schwankend, aber im Schnitt waren es stets um die 15 Damen, sodass eine produktive Aufbauarbeit möglich war.“
Hat es -gravierende- Veränderungen in Eurem Kader gegeben, Abgänge, Zugänge?
„Kleine Änderungen ja, aber der Kern des Teams ist genau gleichgeblieben und das ermöglicht uns, die Entwicklung kontinuierlich fortzusetzen.“
Ist bei Euch wieder Torjägerin Emilia Holzinger mit „an Bord“, wie geht es der rekonvaleszenten „Knipserin“ Larisa (Manaj)?
„Emilia ist wieder dabei und voll motiviert, erfreulicherweise konnte auch Larisa schon wieder ins Training einsteigen!“
Habt Ihr einige Vorbereitungsspiele ausgetragen?
„Ja, wir haben gegen Elsbethen getestet und gestern gegen den ligahöheren FC Schladming gespielt, das Endergebnis spielte keine große Rolle, denn es konnten sich viele junge Damen ausprobieren und wir haben einiges getestet.“
Am kommenden Samstag, 22. August, startet Ihr im Voest-Alpine-Ladies-Cup um 11.00 Uhr im Grawe- Stadion gegen den ASV Behamberg/Haidershofen, ist daheim ein „Pflichtsieg“ eingeplant?
„Im ersten Pflichtspiel der Saison ist das Ziel natürlich, sofort einen Sieg zu holen, aber wir werden ihn definitiv nicht "geschenkt" bekommen. Wir sind voller Tatendrang."
Dann geht es weiter in der Frauenklasse mit einem Heimspiel gegen die Union Weibern, kann da schon ein Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt werden?
„Die Frauenklasse hat sich stark verändert, es wird vermutlich wieder ein enges Rennen bis zum Schluss werden und man darf sich kaum Ausrutscher leisten. Also ja, es zählt von Anfang an und es gilt, total konzentriert zu sein.“
Neu in Eurer Liga sind TSV Ottensheim 1 b, SPV Kematen-Piberbach 1 b und die „Wundertüte“ SV Antiesenhofen, wie schätzt Du die Frauenklasse ein?
„Mit den neuen Teams ist die Liga sicher nicht schwächer geworden. SV Antiesenhofen hat letztes Jahr in der Landesliga gezeigt, was sie können. Mit TSV Ottensheim und Kematen-Piberbach sind zwei starke 1b Mannschaften dazu gekommen, es wird bestimmt sehr interessant.“
Euer „Pech“ in den entscheidenden Frühjahrspartien ist noch gut in Erinnerung, wie wollt Ihr 2026/27 „gegensteuern“, was sind Eure Hoffnungen und Erwartungen?
„Glück oder Pech können wir nicht steuern. Wir müssen uns auf möglichst viele Szenarien vorbereiten und dann fokussiert in jedes einzelne Spiel gehen und von Woche zu Woche denken“.
Für das Gespräch bedanke ich mich herzlich und wünsche Euch, dass Ihr mit mehr Spielglück Eurem Potential entsprechend in der Meisterschaft und im Pokal erfolgreich abschneidet!
Helmut Pichler