Frauen in OÖ

USV St. Oswald, Tabellenführer und Titelanwärter in der Frauen-Landesliga, holt „Brasilo"-Zwilling“!

In der Vorsaison zeigten die Mühlviertlerinnen schon mit Zwischen-Rang 3 nach dem Herbst auf, welche Ziele sie in der neuen Meisterschaft anpeilen, wollte das LIGAPORTAL von Cheftrainer Thomas Hammerschmied wissen:

Ligaportal: Thomas, die 4 erstplatzierten Mannschaften aus 2025/26 sind weg, unter welchem „Motto“ seid Ihr in den Herbst gestartet?

Thomas Hammerschmied (USV St. Oswald): „Es gilt immer, sich zu verbessern, auch vom Tabellenplatz  her gesehen!“

Euer Team ist in diesem „Aufbaujahr“ unter Deiner Führung sicher noch kompakter geworden, daher wäre mindestens ein Platz unter den  Top-3 möglich, oder irre ich da?

„Ja, das ist auch unser Anspruch, weil sich auch die jungen Spielerinnen sehr gesteigert haben“.

Betreut wieder „Vereins- Legende“ Günther Reisinger gemeinsam mit Dir die Mannschaft, mittlerweile geht er ja schon in seine 15. Saison?

" Ja, zum Glück, Günther ist sehr wichtig für uns alle"!

Wann war bei Euch Trainingsbeginn, konntet Ihr mit einer „vernünftigen“ Beteiligung (Urlaub, Ferien!) Euer Programm durch -ziehen?

„Wir begannen schon früh, auch wegen der Urlaubszeit. Es hätte besser sein können, aber ist halt eine alljährliche Herausforderung!“

Gab es in Eurem Kader größere Verschiebungen, Zugänge, Abgänge?

„Einige junge Spielerinnen haben sich uns angeschlossen, ältere Spielerinnen können uns Gott sei Dank, jederzeit aushelfen, wenn es knapp wird.

In diesen September-Tagen kommen noch 2 brasilianische Spielerinnen dazu,

ein Zwilling“.

Welchen Eindruck hast Du oder habt Ihr aus den 4 Testspielen gegen die FSG Schrems, St. Stefan/Waldmark, Zwettl und insbesondere TSV Ottensheim 1 b gewonnen?

„Es bleiben halt nur „Trainingsspiele“, da wir kein einziges Spiel mit d e r Aufstellung spielen konnten, die ich im Kopf habe. Aber wir brauchen alle, daher sehe ich das nicht so schlimm“.

Beim FNZ Linz Süd Ebelsberg/Dionysen seid Ihr mit 5:2 in den Voest-Alpine-Ladies-Cup gestartet, welche Bedeutung misst Du generell dem Pokal-Bewerb zu?

„Wir wollen natürlich so weit kommen, wie es geht, gastieren am 12. September beim UFC Attergau, aber die Meisterschaft steht für uns im Vordergrund".

Euer 1. Meisterschaftsspiel habt Ihr mit 1:0 bei Aspach/Wildenau gewonnen, gestern folgte der 3:0-Heimsieg gegen Union Lembach, habt Ihr damit schon die ersten Schritte für einen erfolgreichen Herbst gesetzt?

„Davon gehe ich aus, wir haben sehr gut trainiert, machen aber noch zu viele Eigenfehler, wenn wir das noch abstellen, sind wir sehr schwer zu schlagen".

Die Landesliga wird mit den 4 „Neuen“ aus der Frauenklasse sehr bunt, wie schätzt Du das Kräfteverhältnis ein?

„Ich glaube, dass es da gar nicht so große Unterschiede zwischen den „Debütantinnen“ und den „arrivierten“ Teams gibt“.

Deine persönlichen Wünsche für Eure sportliche Zukunft?

„Dass sich alle jungen Spielerinnen verbessern und an sich arbeiten. Dann haben wir eine tolle Mischung aus Erfahrung und junger Unbekümmertheit und können ganz vorne mithalten!“

Vielen herzlichen Dank für Deine Einschätzung, ich wünsche Euch viel Spielglück und vor allem Verletzungsfreiheit, um Euer „Pflichtprogramm“ wunschgemäß bewältigen zu können!

Helmut Pichler