Mehr als 40 junge Fußballtalente stellten sich bei den jüngsten Sichtungsterminen der Frauenfußballakademie Oberösterreich der „strengen Jury“:
Zahlreiche Nachwuchsspielerinnen nützten die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Dem Trainerteam fiel nun die schwierige Aufgabe zu,
die zur Verfügung stehenden Plätze in der FFA OÖ den größten Talenten zuzuteilen. Kein leichtes Unterfangen, denn nur 6 Fixplätze stehen zur Disposition. Das hohe Niveau macht die Auswahl schwierig – die sportlichen Erfolge in der Future League unterstreichen zugleich die Qualität der Akademie.
Auf den Spuren von Jasmin Schaur und CO…..
Wie weit es die FFAOÖ – „Zöglinge“ sogar international bringen können, beweist ÖFB- U 17- Internationale Jasmin Schaur und die Team-Aspirantinnen: Rosa Dobias, Clara Hahn und Elena Felder, DOBIAS Rosa (FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen).
In der aktuellen Tabelle der Future League nimmt die „Akademie“ Rang 2 ein, in der Torschützinnen-Liste liegt „Mimi“ Schaur mit 21 Toren ex aequo mit Annika Huber (Red Bull Salzburg) auf Platz 1, auch Sophie Marcella Stumpf und Clara Hahn liegen im Vorderfeld. Die aktuellen Ergebnisse sind damit nicht nur ein Erfolg auf dem Platz, sondern auch ein positives Zeichen für die kontinuierliche Arbeit des gesamten Trainerteams.
Erfreulich hohes Potential
Doch der Weg in die Akademie und damit der nächste Schritt in Richtung einer professionellen Fußballlaufbahn ist für die „Rohdiamanten“ anspruchsvoll. Angesichts der hohen Qualität der Bewerberinnen wird die Auswahl damit jedes Jahr aufs Neue zur Herausforderung. Denn das sportliche Niveau, das die jungen Spielerinnen bereits in diesem Alter mitbringen, ist beeindruckend und zeigt, wie viel Potenzial im oberösterreichischen Mädchenfußball steckt.
Seit über zehn Jahren eine wichtige Anlaufstelle für Nachwuchstalente
Seit mehr als zehn Jahren ist die FFA OÖ eine führende Anlaufstelle für talentierte Nachwuchsfußballerinnen in Oberösterreich. Die Akademie bietet jungen Spielerinnen die Möglichkeit, ihre sportlichen Ambitionen mit einer fundierten schulischen Ausbildung zu verbinden und sich gezielt in Richtung Leistungssport weiterzuentwickeln.
Dabei steht nicht allein die fußballerische Leistung im Mittelpunkt. Vielmehr geht es darum, junge Talente auf ihrem sportlichen und persönlichen Weg zu begleiten und ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre weitere Entwicklung zu bieten.
Hohe Qualität macht die Auswahl besonders schwierig
Für das Trainerteam beginnt nach den beiden Sichtungstagen die intensive Phase der Bewertung. Die gezeigten Leistungen werden sorgfältig analysiert, individuelle Fähigkeiten eingeschätzt und Entwicklungsmöglichkeiten berücksichtigt. Bei lediglich sechs verfügbaren Plätzen pro Jahrgang ist klar, dass trotz vieler überzeugender Leistungen nicht alle Spielerinnen aufgenommen werden können.
Katharina Kofler, sportliche Leiterin der FFA OÖ, erklärt:
„Es freut uns sehr, dass sich wieder so viele junge Talente für unsere Akademie interessieren. Aber: bei nur sechs Plätzen pro Jahrgang müssen wir schwierige Entscheidungen treffen, denn hinter jeder Spielerin steckt eine individuelle Geschichte, viel Einsatz und großes Potenzial. Unser Anspruch ist es, jene Talente zu finden, die wir auf ihrem weiteren sportlichen und schulischen Weg bestmöglich begleiten und fördern können. Dass wir seit über zehn Jahren eine wichtige Anlaufstelle für den Mädchenfußball in Oberösterreich sind, macht uns stolz und ist zugleich Ansporn für die Zukunft.“
Die Zukunft des Frauenfußballs beginnt beim Nachwuchs
„Die Sichtungstage und die sportlichen Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer gezielten und professionellen Nachwuchsförderung. Das große Interesse und die hohe Qualität der Teilnehmerinnen sind ebenso erfreulich wie die Leistungen der aktuellen Mannschaft in der Future League.
Die FFA OÖ bleibt damit ihrem Anspruch treu, junge Fußballerinnen sportlich und persönlich zu fördern und ihnen eine Perspektive auf ihrem Weg in Richtung leistungsorientierten und professionellen Fußball zu bieten“ (Eugen Dickinger, Medienbetreuer der FFAOÖ)
Helmut Pichler